Veranstaltungsarchiv
VeranstaltungstitelDatum
Jo Strauss und Detlef Stein
Das System Unfreiheit06. September 2011
Das System Unfreiheit06. September 2011
Das System Unfreiheit
Präsentation zur Buchpremiere
Beschreibung
DDR 1985: Ein Berliner Paar landet glücklich nach dem Bulgarien-Urlaub auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld. Eine gesonderte Personenkontrolle dämpft ihre Freude, und Stasi-Mitarbeiter konfrontieren sie anschließend mit der Flucht ihres Sohnes in den Westen. Während monatelanger Verhöre mit Psychoterror werden beide einer Mittäterschaft bei der Flucht bezichtigt. Als einziger Ausweg erscheint der Antrag auf Ausreise nach West-Berlin. Das Ehepaar wird nach einigen Monaten kurzfristig zu seinem Sohn abgeschoben, doch dort erfüllt sich leider der Traum vom neuen Leben in Freiheit nicht.
Referent(en)
Jo Strauss Detlef Stein
Verlagsleiter des OEZ BERLIN-VERLAGES
Jo Strauss Detlef Stein
Verlagsleiter des OEZ BERLIN-VERLAGES
Nicole Haase
Dichterin in Diktatur und Exil - Marina Zwetajewa zum 70. Todestag23. August 2011
Dichterin in Diktatur und Exil - Marina Zwetajewa zum 70. Todestag23. August 2011
Dichterin in Diktatur und Exil - Marina Zwetajewa zum 70. Todestag
Vortrag
Beschreibung
Marina Zwetajewa zählt zu den bedeutendsten russischen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. Sie wird 1892 als Tochter einer Pianistin und des Begründers des ersten russischen Kunstmuseums, heute Puschkin-Museum, geboren. Mit 6 Jahren beginnt sie bereits, Gedichte in Russisch und Deutsch zu schreiben. Die intensiv schreibende Dichterin erlebte die Revolutionsjahre in Rußland in völliger Armut. 1916 gelingt ihr vielbeachteter künstlerischer Durchbruch. Zwetajewa folgt ihrem Mann, der als Offizier bei den Weißen gekämpft hatte, ins Ausland. Überall blieb sie eine politische und künstlerische Außenseiterin.1939 kehrte sie in die Sowjetunion zurück. Ihr Mann wird drei Monate später verhaftet und erschossen, ihre Tochter kommt in ein Arbeitslager. Marina Zwetajewa wählte im August 1941 den Freitod.
Referent(en)
Nicole Haase
Schauspielerin aus Berlin
Nicole Haase
Schauspielerin aus Berlin
Ingrid Taegner
Leben mit der Mauer - Erinnerungen einer Berlinerin09. August 2011
Leben mit der Mauer - Erinnerungen einer Berlinerin09. August 2011
Leben mit der Mauer - Erinnerungen einer Berlinerin
Lesung
Beschreibung
Als Augenzeugin berichtet die Autorin, wie sie die Nacht vom 12. zum 13. August 1961 und den Bau der Berliner Mauer direkt vor ihrem Wohnhaus zwischen Treptow und Kreuzberg erlebte. Mit unerlaubtem Fotografieren von Ostberliner Seite aus dokumentierte sie die Entwicklung des Mauerbaus. Die Trennung der in Ost- und West-Berlin lebenden Familie, ihre fristlose Entlassung als Lehrerin, die einem Berufsverbot gleichkam, die Verhaftung ihres Ehemannes, ihre Beschuldigtenvernehmung durch die Staatssicherheit führen kontrastreich das Leben mit der Mauer vor Augen. Nach Einsicht in die Stasiakten der Familie kann die Autorin nun auch die Verfolgung von Ost-SPD-Funktionären vor dem Mauerbau durch den DDR-Geheimdienst belegen.
Referent(en)
Ingrid Taegner
Ingrid Taegner
Dr. Franz Kadell
Katyn - Das zweifache Trauma der Polen26. Juli 2011
Katyn - Das zweifache Trauma der Polen26. Juli 2011
Katyn - Das zweifache Trauma der Polen
Dokumentationspräsentation
Beschreibung
Der Flugzeugabsturz der Präsidentenmaschine Lech Kaczynskis 2010 hat gezeigt: Auch 70 Jahre nach dem Massaker in den Wäldern um Smolensk ist Katyn ein wunder Punkt im polnischen Selbstverständnis. Franz Kadell zeichnet die Geschehnisse um den Massenmord an rund 15.000 polnischen Offizieren und Bildungsbürgern im Frühjahr 1940 eindringlich nach und zeigt auf, welch perfide Ränkespiele die Sowjetunion, die alliierten West-Mächte und die Nazis mit dem Verbrechen trieben. Er macht deutlich, warum der "Fall Katyn" mit dem Schuldeingeständnis durch Gorbatschow im Jahre 1990 und der Freigabe wichtiger Akten 2010 längst nicht abgeschlossen ist, sondern in die Zukunft Europas reicht. Das packende Protokoll schildert detailliert die Ereignisse, von den kaltblütigen Morden bis zur Flugzeugkatastrophe.
Referent(en)
Dr. Franz Kadell
Autor und Regierungssprecher der Landesregierung in Sachsen-Anhalt
Dr. Franz Kadell
Autor und Regierungssprecher der Landesregierung in Sachsen-Anhalt
Bernd-Rainer Barth
Die Rote Kapelle in der Schweiz – alte Mythen gegen neue Fakten aus den Geheimdienstarchiven12. Juli 2011
Die Rote Kapelle in der Schweiz – alte Mythen gegen neue Fakten aus den Geheimdienstarchiven12. Juli 2011
Die Rote Kapelle in der Schweiz – alte Mythen gegen neue Fakten aus den Geheimdienstarchiven
Vortrag
Beschreibung
Der Referent spricht zur Geschichte der Roten Drei in Genf und zum Schicksal der GRU-Agenten und GULAG-Überlebenden Sándor Radó, Rachel Dübendorfer und Paul Böttcher. In den Propagandaschlachten des Kalten Krieges wurde der vom Amt Ausland / Abwehr geprägte Arbeitsbegriff Rote Kapelle zum Synonym für sowjetische Spionage und Landesverrat schlechthin. Dem westlichen Konstrukt vom Fortbestehen der Roten Kapelle stand das östliche einer Kundschafter-Tradition im antifaschistischen Widerstandskampf entgegen, geführt von der Partei und den sowjetischen Bruderorganen, mit angeblich kriegsentscheidenden Erfolgen der makellosen Helden, deren Nachkriegsschicksal als GULAG-Häftlinge aber verschwiegen wurde.
Referent(en)
Bernd-Rainer Barth
Bernd-Rainer Barth
Dr. Anneli Ute Gabanyi
Literatur und Diktatur im kommunistischen Rumänien28. Juni 2011
Literatur und Diktatur im kommunistischen Rumänien28. Juni 2011
Literatur und Diktatur im kommunistischen Rumänien
Vortrag
Beschreibung
In kommunistisch verfassten Staaten wie Rumänien zwischen 1947 und 1989 stellte die Literatur ein wichtiges Instrument der ideologischen Indoktrinierung durch die Partei dar, zugleich wuchs den Schriftstellern angesichts des politischen Terrors und des Fehlens einer freien Presse die Aufgabe einer geistigen und moralischen Instanz zu. Neben zahlreichen Opportunisten gab es in allen Phasen der kommunistischen Kulturpolitik Autoren, die sich von der Macht weder instrumentalisieren noch korrumpieren ließen. Bei den ästhetisch wertvollen, aufklärerischen Werken, welche die rumänische Literatur in dieser Zeitspanne (auch) hervorgebracht hat, handelt es sich nicht um einen expliziten „Widerstand gegen“ die politischen Machthaber, jedoch sehr wohl um einen „Widerstand für“ freiheitliche Ideale und europäische menschliche Werte. Als Zeitzeuge dabei: Helmuth Frauendorfer
Referent(en)
Dr. Anneli Ute Gabanyi
die aus Siebenbürgen stammende Politikwissenschaftlerin, Philologin und Journalistin hält ihren Vortrag:
Dr. Anneli Ute Gabanyi
die aus Siebenbürgen stammende Politikwissenschaftlerin, Philologin und Journalistin hält ihren Vortrag:
Dr. Helmut Müller-Enbergs [Hg.]
Deutschland, einig Spitzel-Land? Teil II - Die Westspione14. Juni 2011
Deutschland, einig Spitzel-Land? Teil II - Die Westspione14. Juni 2011
Deutschland, einig Spitzel-Land? Teil II - Die Westspione
Präsentation Forschungsergebnisse, Vortrag
Beschreibung
Der Referent, seit Februar 2010 Honorarprofessor der Süddänischen Universität, beleuchtet im zweiten Teil seiner Vortragsreihe bei uns nun die Arbeit der Westagenten des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. In Kombination mit der "Rosenholz"-Datei bietet die HV A-Datenbank "SIRA" heute die Möglichkeit, Interessenlagen der HV A deutlich zu benennen, die Leistungsfähigkeit der DDR-Spionage auch in Einzelfällen zu erkennen sowie inoffizielle Netze festzustellen. Der Fall KURASS ist dabei nur ein Ergebnis der akribischen Arbeit Müller-Enbergs und seiner Mitarbeiter.
Referent(en)
Dr. Helmut Müller-Enbergs [Hg.]
(Prof. Syddansk Universitet) präsentiert aus dem Werk:
Dr. Helmut Müller-Enbergs [Hg.]
(Prof. Syddansk Universitet) präsentiert aus dem Werk:
Dr. Gerhard Gnauck
Auf der Suche nach dem wahren Marcel Reich-Ranicki31. Mai 2011
Auf der Suche nach dem wahren Marcel Reich-Ranicki31. Mai 2011
Auf der Suche nach dem wahren Marcel Reich-Ranicki
Biographiekritischer Vortrag
Beschreibung
Der „Literaturpapst“ hatte viele Vergangenheiten: Er arbeitet in der Ghetto-Verwaltung und beginnt dort 1941 seine Tätigkeit als Kritiker, er flieht und macht eine steile Karriere bei der polnischen Staatssicherheit, die ihn 1945-49 nach Schlesien, Warschau, Berlin und London führt. Am Ende flieht er in die Bundesrepublik – und wird dort selbst bespitzelt. Gerhard Gnauck ist in Archiven, mit Zeitzeugen und in mehreren Gesprächen mit dem Kritiker der Frage nachgegangen, wo Reich-Ranicki in seinem Leben Opfer und wo er Täter war.
Referent(en)
Dr. Gerhard Gnauck
Welt-Korrespondent in Polen
Dr. Gerhard Gnauck
Welt-Korrespondent in Polen
Peter Hartl
Belogen, betrogen und umerzogen17. Mai 2011
Belogen, betrogen und umerzogen17. Mai 2011
Belogen, betrogen und umerzogen
Buchpräsentation
Beschreibung
Der Autor schildert in seinem Buch sieben berührende Schicksale junger Menschen. Jeder dieser Lebensläufe steht exemplarisch für die unheilvolle Wirkung von ideologischer Verblendung, Diktatur und Krieg. Im Vortrag geht er auf das Leben von Christian Dertinger ein, welcher bis 1953 einen angesehenen Politiker, den damaligen DDR-Außenminister, zum Vater hatte. Doch dann wurde der über Nacht zum Staatsfeind…
Referent(en)
Peter Hartl
Historiker in der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte
Peter Hartl
Historiker in der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte
Jing Wang, Wen-chiang Shen und Alexander W. Bauersfeld
Die vergessene Republik China03. Mai 2011
Die vergessene Republik China03. Mai 2011
Die vergessene Republik China
Vortrag
Beschreibung
Es gibt eine demokratische Alternative zum kommunistischen Ein-Parteien-System der „Volksrepublik China“, die bis heute existierende Republik China. Hauptsächlich auf Taiwan leben 23 Mill. Menschen in einem Staat, welcher trotz frei gewählter Regierung weltweit diplomatisch kaum anerkannt ist. Mit dem Vergleich beider Systeme widmen wir uns diesem Phänomen.
Referent(en)
Jing Wang
chinesische Menschenrechtlerin Wen-chiang Shen
Taipeh Vertretung in Deutschland Alexander W. Bauersfeld
ehemaliger politischer DDR-Häftling, eröffnet mit einem Vortrag die Ausstellung:
Jing Wang
chinesische Menschenrechtlerin Wen-chiang Shen
Taipeh Vertretung in Deutschland Alexander W. Bauersfeld
ehemaliger politischer DDR-Häftling, eröffnet mit einem Vortrag die Ausstellung:
Fritz Poppenberg
Der letzte Mythos: Wer entfesselte den Zweiten Weltkrieg?19. April 2011
Der letzte Mythos: Wer entfesselte den Zweiten Weltkrieg?19. April 2011
Der letzte Mythos: Wer entfesselte den Zweiten Weltkrieg?
Filmvorführung
Beschreibung
Einer der bekanntesten russischen Regisseure Wladimir Sinelnikow und sein Kollege Igor Schewzow gehen in diesem 18-teiligen Dokumentarfilm unvoreingenommen der Frage nach und mussten die gängige Vorstellung über die Umstände des Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges grundlegend korrigieren. Bei den Dreharbeiten mit Originalgegenständen aus den Arbeitszimmern von Stalin und Hitler fanden Gesprächsrunden mit den wichtigsten russischen Wissenschaftlern wie z. B. dem Präsidenten der russischen Akademie für Militärwissenschaften M. Gareew, den Akademiemitgliedern A. Jakowlew und A. Orlow sowie dem bedeutendsten russischen Militärhistoriker Prof. Waleri Danilow statt. Der Film wurde mehrmals im russischen Fernsehen gezeigt und löste eine heftige Diskussion aus. Dann folgten Ausstrahlungen in anderen Ländern der ehemaligen UdSSR, etwas später in den USA und Israel.
Referent(en)
Fritz Poppenberg
Filmvertriebsinhaber und Produzent
Fritz Poppenberg
Filmvertriebsinhaber und Produzent
Dr. Nicole Glocke und Ralf Weber
Erziehung hinter Gittern05. April 2011
Erziehung hinter Gittern05. April 2011
Erziehung hinter Gittern
Buchpräsentation
Beschreibung
Sie haben keine Lobby, kaum öffentliche Unterstützung. Sie wurden Opfer in der DDR und sind es heute, über Jahrzehnte traumatisiert, noch immer. Rund 300.000 Kinder und Jugendliche kamen über die Jahre in der DDR in Erziehungsheime. Zum Teil ohne Wissen der Eltern oder gegen deren Willen sollten sie, begleitet von massiven Übergriffen, in diesen Heimen „umerzogen“ werden. Wer aufbegehrte, erlebte Gewalt. Wer gegen die „Regeln“ verstieß, kam in den Jugendwerkhof. Ralf Weber ist einer von ihnen und steht stellvertretend für die vielen anderen im Buch zu Worte kommenden Betroffenen. Mit dem sich um die Aufarbeitung verdient gemachten Zeitzeugen wird dieser Abend eine weitere Schattenseite von kommunistischen Repressionserfahrungen beleuchten.
Referent(en)
Dr. Nicole Glocke Ralf Weber
Dr. Nicole Glocke Ralf Weber
Peter Hellström
Die Postkontrolle der Stasi22. März 2011
Die Postkontrolle der Stasi22. März 2011
Die Postkontrolle der Stasi
Dokumentationspräsentation
Beschreibung
Hellström beschreibt die Entwicklung des Apparates von der anfänglichen Postkontrolle einiger linientreuer SED-Postfunktionäre bis zum ausgeklügelten Kontrollsystem der Abteilung M des Ministeriums für Staatssicherheit mit 2177 Mitarbeitern. Er geht der Frage nach, wie die DDR-Verfassung dafür umgangen wurde, wer von der geheimpolizeilichen Postkontrolle bespitzelt wurde und in welchem Umfang, welche Methoden, Mittel und Technologien angewandt wurden, woran man geöffnete Briefe erkennt und was die Postkontrolleure in den Briefen und Päckchen wirklich fanden. Detailreich und mit vielen Fotos vermittelt der Autor einen komplexen Überblick zum Thema. Im zweiten Teil seines umfangreichen Buches werden die Auswirkungen des Apparates auf den politisch Andersdenkenden an Hand der Biografie des Autors beschrieben.
Referent(en)
Peter Hellström
freier Autor und ehem. DDR-Häftling
Peter Hellström
freier Autor und ehem. DDR-Häftling
Fregattenkapitän a.D. Dr. Ingo Pfeiffer
Fahnenflucht zur See – die Volksmarine im Visier des MfS08. März 2011
Fahnenflucht zur See – die Volksmarine im Visier des MfS08. März 2011
Fahnenflucht zur See – die Volksmarine im Visier des MfS
Buchvorstellung
Beschreibung
Für die einen waren sie Täter, weil Verräter und Meuterer, für die anderen Opfer und Helden, weil sie planten, die DDR auf der Ostsee mit einem gekaperten Marineschiff gewaltsam zu verlassen. Es handelt sich um Fahnenflüchtige der Volksmarine und Grenzbrigade Küste, vom einfachen Matrosen bis Korvettenkapitän. Fahnenflucht und Spionage hatten in der Zeit des Kalten Krieges stets zwei Seiten, die je nach Standort gegensätzlich beurteilt werden. Der Autor, ehemals Fregattenkapitän der Volksmarine und Bundesmarine, deckt als Zeitzeuge und Militärhistoriker erstmals ein düsteres, zu DDR-Zeiten streng geheim gehaltenes Kapitel in der Geschichte der DDR-Volksmarine auf.
Referent(en)
Fregattenkapitän a.D. Dr. Ingo Pfeiffer
hält seinen dramatischen Vortrag:
Fregattenkapitän a.D. Dr. Ingo Pfeiffer
hält seinen dramatischen Vortrag:
Lutz Rackow
Die Gefahr des Totalitären – Wird Deutschland wieder unberechenbar?22. Februar 2011
Die Gefahr des Totalitären – Wird Deutschland wieder unberechenbar?22. Februar 2011
Die Gefahr des Totalitären – Wird Deutschland wieder unberechenbar?
Referat
Beschreibung
Neue Herausforderungen für unsre Zivilcourage. Sind wir Deutsche, gerade erst glückhaft gemeinsam im Schoße der freiheitlich demokratischen Grundordnung wiedervereint, bereits zu träge geworden, uns gegen neu auflebende Irrlehren angemessen zur Wehr zu setzen? Wird die Wiedergewinnung der inneren Einheit unseres Landes durch Mißverständnisse gefährdet? Der Referent Lutz Rackow möchte solche und ähnlich aktuelle Thesen darlegen und zur Diskussion stellen. Er hat dazu auch für den Förderverein einige programmatische Vorschläge parat, wie pseudowissenschaftlichen Ideologien der Volksbeglückung und der Politikverdrossenheit Einhalt geboten werden sollte. Erfahrungen mit Zivilcourage sind dabei sehr gefragt.
Referent(en)
Lutz Rackow
(Journalist und Publizist) kommt zur BUCHPREMIERE DES OSTEUROPA ZENTRUM BERLIN-VERLAGES:
Lutz Rackow
(Journalist und Publizist) kommt zur BUCHPREMIERE DES OSTEUROPA ZENTRUM BERLIN-VERLAGES:
Robert Otte
Leopold Schwarzschild – ein Journalist im Kampf gegen Nationalsozialismus und Sowjetkommunismus08. Februar 2011
Leopold Schwarzschild – ein Journalist im Kampf gegen Nationalsozialismus und Sowjetkommunismus08. Februar 2011
Leopold Schwarzschild – ein Journalist im Kampf gegen Nationalsozialismus und Sowjetkommunismus
Vortrag
Beschreibung
„Es gibt nichts Wesentliches in den Betriebsmethoden und Maximen unserer außerrussischen Verderber, das ihnen nicht in der Sowjetunion gezeigt worden wäre, - und nur dort“. Dies schrieb der aus Deutschland vertriebene Journalist Schwarzschild im November 1937 anlässlich des 20. Jahrestages der russischen Revolution. Leopold Schwarzschild (1891-1950), der in seiner Zeitschrift „Das Neue Tage-Buch“ von 1933 bis 1940 das NS-Regime bekämpfte und zunächst eine Volksfront mit den Kommunisten befürwortete, wurde unter dem Eindruck der „Moskauer Prozesse“ zum unerbittlichen Kritiker des Sowjetkommunismus und seiner Lobredner - und von der kommunistischen Presse prompt als „Nazi- Agent“ abgestempelt …
Referent(en)
Robert Otte
Robert Otte
Dr. Otto Wenzel
Die Moskauer Schauprozesse 1936, 1937 und 1938 in den Berichten der deutschen und amerikanischen Botschaft25. Januar 2011
Die Moskauer Schauprozesse 1936, 1937 und 1938 in den Berichten der deutschen und amerikanischen Botschaft25. Januar 2011
Die Moskauer Schauprozesse 1936, 1937 und 1938 in den Berichten der deutschen und amerikanischen Botschaft
Podiumsgespräch
Beschreibung
Der Vortrag illustriert, wie der Diktator Stalin die Kampfgefährten Lenins, die ihm zum Posten des Generalsekretärs verholfen hatten, unter unwürdigen Umständen mit den absurdesten Beschuldigungen zum Tode verurteilen und erschießen ließ. Die Moskauer Schauprozesse wurden vom deutschen Botschafter Graf Schulenburg kenntnisreich und sachlich beurteilt, während der amerikanische Botschafter Davies die unter der Folter erzwungenen Schuldbekenntnisse der Angeklagten für die buchstäbliche Wahrheit hielt, Stalin und Staatsanwalt Wyschinski verherrlichte. Die Prozesse waren nur die Spitze des Eisbergs. Der „Große Terror“, die „Jeshowschtschina“, kostete 1937/38 692.962 Menschen das Leben, davon 116.885 Parteimitgliedern. Von den 1934 auf dem XVII. Parteitag gewählten 139 ZKMitgliedern und Kandidaten waren auf dem XVIII. Parteitag (1939) 98 nicht mehr am Leben.
Referent(en)
Dr. Otto Wenzel
Dr. Otto Wenzel
Sophie Dannenberg
Das bleiche Herz der Revolution11. Januar 2011
Das bleiche Herz der Revolution11. Januar 2011
Das bleiche Herz der Revolution
Lesung
Beschreibung
Das bereits im Jahr 2004 erschienene, dezidiert politisch unkorrekte Buch ist in der deutschen Literatur die erste schonungslose Abrechnung mit der 68er-Bewegung aus Sicht ihrer Kinder. Dannenberg berichtet aus eigenen Erfahrungen bitterböse u.a. über das westdeutsche Milieu der friedensbewegten (Um-)Weltverbesserer und erwachenden Anti-AKW-Bewegung, die Verführungskraft der linkstotalitären politischen Religionen, den neuen Schreckensort - der sexuell befreiten Familie, den Gottesverlust innerhalb der Gesellschaft, die damals sich bahnbrechende progressive Kunst und nicht zuletzt über jene antiautoritäre Bildungsoffensive, die noch heute ihre unrühmlichen Auswirkungen bei PISA-Studien offenbart. Manchem medialen Zeitgenossen traf sie damit zielgenau ins rote Herz, nicht umsonst versuchten einige Rezensenten die Autorin öffentlich zu diffamieren
Referent(en)
Sophie Dannenberg
Sophie Dannenberg
Zum Jahresausklang - Eine musikalische Weihnachtsgeschichte16. Dezember 2010
Zum Jahresausklang - Eine musikalische Weihnachtsgeschichte
Beschreibung
Ada Belidis (Sopran)
Bert Mario Temme (Bariton / Piano)
Lieder von Bach, Brahms und Händel
Anschließend Beisammensein mit Punsch und Gebäck
Bert Mario Temme (Bariton / Piano)
Lieder von Bach, Brahms und Händel
Anschließend Beisammensein mit Punsch und Gebäck
Referent(en)
Veranstaltung hat keine Referenten
Veranstaltung hat keine Referenten
Ursula Popiolek, Dr. Andreas H. Apelt, Hans-Joachim Otto, Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Jürgen Engert, Dr. Hermann Rudolph und Sven-Felix Kellerhoff
Das Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und 20 Jahre Gedenkbibliothek - Orte der Erinnerung, der Gegenwart und der Zukunft30. November 2010
Das Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und 20 Jahre Gedenkbibliothek - Orte der Erinnerung, der Gegenwart und der Zukunft30. November 2010
Das Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und 20 Jahre Gedenkbibliothek - Orte der Erinnerung, der Gegenwart und der Zukunft
Beschreibung
Begrüßung:
Hans-Joachim Otto, stellvertr. Vorsitzender Deutsche Gesellschaft, MdB, Parlament. Staatssekretär
Festrede:
Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Historiker an der Universität der BWMünchen
Podiumsdiskussion:
Jürgen Engert, Gründungsdirektor ARD-Hauptstadtstudio
Dr. Hermann Rudolph, Herausgeber Tagesspiegel
Prof. Dr. Michael Wolffsohn, Uni BWMünchen
Festrede:
Ursula Popiolek, Vorsitzende Förderverein Gedenkbibliothek
Moderation:
Sven-Felix Kellerhoff, DIE WELT, Berliner Morgenpost
Schlußwort:
Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter Deutsche Gesellschaft
Musikalischer Rahmen:
Gudrun Sidonie Otto (Sopran), Andreas Liebig (Orgel)
Referent(en)
Ursula Popiolek
die Gründerin, langjährige Bibliotheksleiterin und aktive Vorstandsvorsitzende des Fördervereins stellt ihr Buch vor:Dr. Andreas H. Apelt
der Autor und Vorstandsbevollmächtigter der Deutschen Gesellschaft e. V. präsentiert seinen erschütternden Tatsachenroman: Hans-Joachim Otto
stellvertr. Vorsitzender Deutsche Gesellschaft, MdB, Parlament. StaatssekretärProf. Dr. Michael Wolffsohn
Historiker an der Universität der BWMünchen Jürgen Engert
Gründungsdirektor ARD-HauptstadtstudioDr. Hermann Rudolph
Herausgeber Tagesspiegel Sven-Felix Kellerhoff
DIE WELT, Berliner Morgenpost
Ursula Popiolek
die Gründerin, langjährige Bibliotheksleiterin und aktive Vorstandsvorsitzende des Fördervereins stellt ihr Buch vor:Dr. Andreas H. Apelt
der Autor und Vorstandsbevollmächtigter der Deutschen Gesellschaft e. V. präsentiert seinen erschütternden Tatsachenroman: Hans-Joachim Otto
stellvertr. Vorsitzender Deutsche Gesellschaft, MdB, Parlament. StaatssekretärProf. Dr. Michael Wolffsohn
Historiker an der Universität der BWMünchen Jürgen Engert
Gründungsdirektor ARD-HauptstadtstudioDr. Hermann Rudolph
Herausgeber Tagesspiegel Sven-Felix Kellerhoff
DIE WELT, Berliner Morgenpost

