Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus

Veranstaltungen

Dienstag, 02. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Dr. Burkhart Veigel, einer der erfolgreichsten Berliner Fluchthelfer
Roswitha Quadflieg, Schriftstellerin, stellen ihr gemeinsames Buch vor:
F R E I
EUROPA Verlag 2018

Als Student in den Sechzigerjahren war Janus Emmeran einer der erfolgreichsten Fluchthelfer im geteilten Berlin: Hunderten von Menschen verhalf er durch die Mauer in die Freiheit. Fünfzig Jahre später kehrt Janus in seine Schicksalsstadt zurück. Per Kontaktanzeige lernt er hier die fast 30 Jahre jüngere Colette kennen, Tochter eines linientreuen Hochschulprofessors in der DDR und Inhaberin eines kleinen Verlags. Zwischen den beiden, die verschiedener nicht sein könnten, entwickelt sich eine Amour fou, die bald auch Janus’ bewegte Vergangenheit wieder lebendig werden lässt. Ein Roman über das unbändige Verlangen nach Freiheit und die Frage der individuellen Verantwortung angesichts politischer Umwälzungen – damals wie heute.
Dienstag, 16. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Dr. Matthias Bath, der Jurist, Autor und ehemalige Fluchthelfer stellt seine reich bebilderte Dokumentation vor:
Die Berlin-Blockade 1948/49: Stalins Griff nach der deutschen Hauptstadt und der Freiheitskampf Berlins.
Berlin, 24. Juni 1948: Stalin riegelt die Westsektoren der besetzten deutschen Hauptstadt ab. Mit Gewalt will der sowjetische Diktator Stalin die noch vom Krieg geschwächte Berliner Bevölkerung und die bisherigen Kriegsalliierten in deren Sektoren durch eine totale Blockade zur politischen und wirtschaftlichen Aufgabe bringen und ganz Berlin in den sowjetischen Machtbereich zwingen. Berlin und die Welt erleben von nun an elf atemlose Monate voller Gefahren, Entbehrungen und dem Willen der Eingeschlossenen, der Blockade unter allen Umständen zu widerstehen. Die Antwort der Westalliierten: Die Luftbrücke. Ein neuer Berlin-Mythos – jener, der von der „Freien Welt“ nicht aufgegebenen Stadt – wird geboren.
Dienstag, 30. Oktober 2018, 18:00 Uhr
Dr. Nicolaus Fest, der Jurist und Journalist hält seinen Vortrag zum Thema:
Gehirnwäsche, Geschichtswäsche: Die entsorgte Vergangenheit
Kein Land gedenkt so obsessiv der nationalsozialisti-schen Verbrechen wie die Bundesrepublik Deutschland. Das mag nicht ohne Hintersinn geschehen. Denn hinter all dem Erinnern an diese totalitäre Vergangenheit verblasst das Gedenken an die sozialistischen Diktaturen, an deren Täter, Mitläufer und Sympathisanten. Die sind noch immer unter uns - im Bundestag, EU-Parlament, in Wirtschaft, Verbänden und Organisationen. Nun entsorgen sie ihre linke Vergangenheit. Ob in Schulbüchern oder Medien, die sozialistischen Verbrechen sind kaum Thema. Und nicht zufällig fehlen ein nationaler Gedenktag und ein würdiges Denkmal, welche an das Unrechtsregime der DDR und die Millionen Opfer des Sozialismus erinnern.
Dienstag, 13. November 2018, 18:00 Uhr
Bettina Röhl, die Autorin liest aus ihrem neuen Buch:
„Die RAF hat euch lieb“: Die Bundesrepublik im Rausch von 68 – Eine Familie im Zentrum der Bewegung
Brauchte die Bundesrepublik die Revolte von 68? Ist 68 gar das Jahr einer „Neugründung“ der heutigen Bundesrepublik? Die APO-Bewegung – und ihre „Speerspitze“, die RAF – ist das wohl meist beschriebene Thema der neueren politischen Geschichte des Landes. Mit bisher unbekannten Fakten und den Stimmen neuer Zeitzeugen unterlegt, liefert Bettina Röhl, die als Kind die Gründung der RAF hautnah miterlebte, eine spannende Analyse und erzählt die scheinbar bekannte Geschichte neu. Bei ihren Recherchen fand Bettina Röhl zahlreiche bisher unveröffentlichte Briefe, Dokumente und Fotos, die den Leser die damalige Zeit hautnah miterleben und nachvollziehen lassen.
Projektförderung durch:
Impressum
Mitglied im Dachverband: