Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus

Veranstaltungen

Dienstag, 09. März 2021, 18:00 Uhr
Constanze Schacht, Tochter des Schriftstellers und
Susanne Dagen, Verlegerin, stellen gemeinsam das Gedenk-Buch mit nachgelassenen Texten des Dichters vor
Zum 70. Geburtstag von Ulrich Schacht [1951 - 2018]
Ulrich Schacht wurde auf den Tag genau am 9. März 1951 im DDR-Frauengefängnis Hoheneck geboren, wo seineMutter aus politischen Gründen inhaftiert war. Er ist in Wismar aufgewachsen und studierte von 1970 bis 1973 Evangelische Theologie in Rostock und in Erfurt. 1973 wurde er wegen „staatsfeindlicher Hetze“ zu sieben Jahren Freiheitsentzug verurteilt, 1976 von der BRD freigekauft. Von 1977 bis 1998
lebte er in Hamburg, studierte dort Politikwissenschaften und Philosophie. Er war von 1984 bis 1998 Journalist und leitender Redakteur bei „Die Welt“ und „Welt am Sonntag“. Seit 1998 lebte er als freischaffender Autor und Publizist in Schweden und verstarb dort am 16. September 2018.

ACHTUNG:
Bitte beachten Sie, dass auf Grund der bestehenden Corona-Hygieneregelungen eine telefonische oder schrift-liche Anmeldung per Post oder E-Mail mit Angabe von Adresse und Telefonnummer notwendig ist und Ihre Teilnahme von uns, wegen der begrenzten Platzanzahl, bestätigt sein muss. Der Zugang kann nur mit Maske erfolgen! Weitere Informationen dazu unter:
https://gedenkbibliothek.de/download/Hygienekonzept_2020-09-16_final.pdf
Dienstag, 23. März 2021, 18:00 Uhr
Dr. Hanna Labrenz-Weiß, die Wissenschaftliche Mitarbeiterin der BStU stellt das von ihr übersetzte, bearbeitete und herausgegebene Buch vor:
Igor Janke, TWIERDZA - Die Festung: Die Kämpfende Solidarnosc. Innenansicht aus Polens antikommunistischer Untergrundorganisation.
Die Geschichte des 1980 gegründeten Unabhängigen Selbstverwalteten Gewerkschaftsbundes „Solidarnosc“ (Solidarität) unter Lech Walesa ist bekannt. Die Geschichte der Teile der Solidarnosc-Bewegung, die sich für einen anderen, einen radikaleren Weg entschieden, hingegen ist noch weitgehend unerzählt. Mit einer Fülle an Details taucht Igor Jankes preisgekröntes Buch ein in eine bislang kaum bekannte Untergrund-Welt. Wie sich die kämpfende Solidarnosc in der hoch überwachten polnischen Gesellschaft des Kriegsrechts formierte, wie sie agierte, wieviel Zuspruch und Unterstützung sie in der Bevölkerung erhielt und welche Aktionen ihr gelangen, das ist ein faszinierendes Kapitel der Oppositionsgeschichte gegen die kommunistische Gewaltherrschaft.

ACHTUNG:
Bitte beachten Sie, dass auf Grund der bestehenden Corona-Hygieneregelungen eine telefonische oder schrift-liche Anmeldung per Post oder E-Mail mit Angabe von Adresse und Telefonnummer notwendig ist und Ihre Teilnahme von uns, wegen der begrenzten Platzanzahl, bestätigt sein muss. Der Zugang kann nur mit Maske erfolgen! Weitere Informationen dazu unter:
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Dienstag, 06. April 2021, 18:00 Uhr
Thomas Stein, der ehemalige politische Häftling stellt sein autobiografisches Buch vor:
GRENZTERROR
Im Zentrum des Buches steht die mehrjährige DDR-Haft des Autors, der 1957 in Berlin geboren wurde. 1972 versuchte er mit 15 Jahren, in den Westen abzuhauen, wurde zu Jugendhaus verurteilt und im Gefängnis vergewaltigt. 1976 sperrte ihn die Stasi wegen Republikflucht und Grenzterror ein. Auf Letzteres stand in der DDR 1976 noch die Todesstrafe! Von 21 Jahren Leben im Osten verbrachte er 4 ½ Jahre in 11 DDR-Gefängnissen.

„O Deutschland meine Trauer, dich trennt `ne dicke Mauer, und wenn man sich der Mauer naht, läuft durch das Minenfeld, springt über Stacheldraht, und rennt dann weiter, unverdrossen, wird man erschossen von Genossen.“

- dichtete er mit 15 Jahren im Gefängnis Rummelsburg.

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