Veranstaltungen
Dienstag, 13. Oktober 2026, 18:00 Uhr
Astrid Kreibich, Autorin, Historikerin und Germanistin
Rotstrick
Rotstrick ist der dramatische Debütroman der Historikerin Astrid Kreibich. In ihm verbindet Sie geschmuggelte Briefe ihres Mannes (welcher als politischer Häftling in der DDR einsaß) mit Szenen der Vergangenheit und Gegenwart in Ost und West.
Ein Briefwechsel entspinnt sich: Zwischen ihm der gefangen ist und ihr, die ihn freizubekommen versucht.
Mit den erstmals veröffentlichten Briefen aus politischer Haft ist Rotstrick ein packendes Zeitzeugnis ostdeutscher Historie der Jahre 1988 und 1989 und zugleich ein Werk außergewöhnlicher, fesselnder und poetischer Sprache.
Ein Briefwechsel entspinnt sich: Zwischen ihm der gefangen ist und ihr, die ihn freizubekommen versucht.
Mit den erstmals veröffentlichten Briefen aus politischer Haft ist Rotstrick ein packendes Zeitzeugnis ostdeutscher Historie der Jahre 1988 und 1989 und zugleich ein Werk außergewöhnlicher, fesselnder und poetischer Sprache.
Dienstag, 27. Oktober 2026, 18:00 Uhr
Fregattenkapitän a.D. Dr. Ingo Pfeiffer, hält seinen dramatischen Vortrag:
Aktion ROSE - Enteignungswelle an der Ostsee
1953 fegt eine rücksichtlose und oft willkürliche Enteignungswelle der SED über die touristische Ostseeküste. Hotels und Pensionen werden unter dem neuen "Volkseigentumsschutzgesetz" in "Volkshand" gebracht. Gleich zwei Ziele werden hierbei verfolgt: Die Schwächung des freien Unternehmertums zu Gunsten staatlicher Freizeitangebote und die Gewinnung von Immobilien für das Militär. Der Traum: Ein gewaltiger Militärhafen für die Marine.
Dienstag, 03. November 2026, 18:00 Uhr
Michael Klonovsky, Journalist, Autor und politischer Redenschreiber
"Land der Wunder" - Lesung & Vortrag
Johannes Schönbach, Geistesmensch und Bonsai-Casanova, trinkt sich durch eine von Alkoholikern, Spaßvögeln und Bonzen bevölkerte Kloake namens DDR. Er versucht zu vergessen, daß die Ostberliner Spitzenschönheit Katja Kommerell anscheinend nur mit SED-Mitgliedern jedenfalls nicht mit ihm ins Bett steigt. Als man den Philologie-Studenten wegen unliebsamer Äußerungen zu einer Hilfsarbeiterexistenz in einem Schnapslager verdammt, schwindet ihm der Daseinssinn vollends.
Dienstag, 10. November 2026, 18:00 Uhr
Jan Schönfelder, Historiker und Geschichtspublizist
21. Mai 1983. Luftkampf über Thüringen – Die spektakuläre Geschichte einer gescheiterten Flucht
Ein westdeutscher Pilot dringt in den Luftraum der DDR ein. Das Ziel der orangen, einmotorigen Maschine: Eine junge Frau, die aus ihrer sozialistischen Heimat entkommen will. Sowjetische Kampfhubschrauber steigen auf. Schüsse fallen. Was klingt, wie eine Actionszene direkt aus einem Agentenroman ist die wahre Geschichte eines Fluchtversuchs über dem Thüringer Schiefergebirge, aufgearbeitet vom Historiker Jan Schönfelder.
Dienstag, 24. November 2026, 18:00 Uhr
Dr. Burkhart Veigel, einer der erfolgreichsten Berliner Fluchthelfer
Mut und Freiheit: "Meine" Flüchtlinge und meine Fluchthelfer-Freunde
Der Bundesverdienstkreuzträger Burkhart Veigel gehörte zu den erfolgreichsten Fluchthelfern. In seinem Buch „Mut & Freiheit – ‚Meine‘ Flüchtlinge und meine Fluchthelfer-Freunde“, beschäftigt er sich – auf Basis von über 20 umfassenden Interviews – mit den Grundfragen des Fluchthelfens: Warum wird jemand Fluchthelfer? Was treibt ihn weiter an bei dieser hochgefährlichen Tätigkeit? Und was bedeutet das für sein weiteres Leben?
Dienstag, 15. Dezember 2026, 18:00 Uhr
Ursula Popiolek, die Vorstandsvorsitzende des Fördervereins Gedenkbibliothek bringt als
szenische Lesung zu Gehör:
"1984 - Wir wurden gewarnt" & Weihnachtsfeier
Erinnernd an meine im vorigen Jahr beleuchtete Trias Liebe, Glaube, Hoffnung - heute:
Orwells dekonstruktive Vision im Roman "1984" in Gegenüberstellung zur heutigen Realität als szenische Lesung aus Georg Oderguts Buch "1984 - Wir wurden gewarnt" mit verteilten Rollen.
Um uns durch die verursachte nihilistische Stimmung nicht die Freude auf das Weihnachtsfest verdrießen zu lassen, bieten wir als Überraschung einen musikalischen Jahresausklang bei anschließendem Glühwein und Weihnachtsstollen.
Hierzu wollen wir Sie alle sehr herzlich einladen.
Orwells dekonstruktive Vision im Roman "1984" in Gegenüberstellung zur heutigen Realität als szenische Lesung aus Georg Oderguts Buch "1984 - Wir wurden gewarnt" mit verteilten Rollen.
Um uns durch die verursachte nihilistische Stimmung nicht die Freude auf das Weihnachtsfest verdrießen zu lassen, bieten wir als Überraschung einen musikalischen Jahresausklang bei anschließendem Glühwein und Weihnachtsstollen.
Hierzu wollen wir Sie alle sehr herzlich einladen.

