Veranstaltungsarchiv
VeranstaltungstitelDatum
Michael Meinicke
„Ostkreuz“07. Juli 2026
„Ostkreuz“07. Juli 2026
„Ostkreuz“
Buchpräsentation
Beschreibung
in das Blues- und Hippiemilieu des geteilten Berlins. "Der Autor hat unverwechselbar das Leben und Treiben der ostdeutschen Szene beschrieben. Ein tiefer Einblick in das vorwiegend im Verborgen laufende Geschehen." (Linde Bischof, Malerin) "Wollt ihr wirklich wissen, wie es war? Dann lest 'Ostkreuz'. Egal ob Ostler oder Westler, Daheimgebliebene oder Vertriebene, Eingesessene oder Ausgediente – ihr werdet euch amüsieren, erschrecken, begeistern." (Bernd Wagner, Autor)
Referent(en)
Michael Meinicke
Magister für Germanistik/Publizistik/Theaterwissenschaften und freier Schriftsteller entrückt uns mit
Michael Meinicke
Magister für Germanistik/Publizistik/Theaterwissenschaften und freier Schriftsteller entrückt uns mit
Bernhard Thiessen
„Gemeinde unter Beobachtung“ - Mennoniten in der DDR23. Juni 2026
„Gemeinde unter Beobachtung“ - Mennoniten in der DDR23. Juni 2026
„Gemeinde unter Beobachtung“ - Mennoniten in der DDR
Filmvorführung, Vortrag
Beschreibung
Hansen ist 22 Jahre alt, als er dem Theologen und MfS-Mitarbeiter Gerd Bam-bowsky begegnet, der ihn fördert und für das Studium empfiehlt. Beide gehen auch eine private Beziehung ein. Als IM Paul begleitet er Bambowsky Mitte der 1970er Jahre auf Reisen, bei denen Bibeln westlicher Missionsgesellschaften nach Osten, in die sowjetischen Bruderländer geschmuggelt werden. Später soll er einer Religions-gemeinschaft vorstehen und fromme Menschen ausspionieren. Die Wahl fällt auf die Mennoniten.
Referent(en)
Bernhard Thiessen
der Kirchenhistoriker und Regisseur zeigt seinen Film:
Bernhard Thiessen
der Kirchenhistoriker und Regisseur zeigt seinen Film:
Friederike Pohlmann
Hotel der Spione. Das „Neptun“ in Warnemünde09. Juni 2026
Hotel der Spione. Das „Neptun“ in Warnemünde09. Juni 2026
Hotel der Spione. Das „Neptun“ in Warnemünde
Buchvorstellung
Beschreibung
Welche Rolle spielte die legendäre Nobelherberge als „operativer Schwerpunkt“ bei der Überwachung durch die Staatssicherheit? Ein Politikum war schon das Baugeschehen an der Seepromenade von Warnemünde, denn beauftragt wurde ein schwedisches Unternehmen. Hochinteressant für die Stasi-Bezirksverwaltung. Noch dazu wurde der Neubau durch die damaligen Behörden geheim gehalten. Idealer Nährboden für Gerüchte und Geschichten. Nach seiner Eröffnung beherbergte das Luxus-Hotel ausländische Touristen und Geschäftsleute, Prominente, Staatsgäste, aber auch ausgewählte DDR-Urlauber. Im Volksmund war vom „Stasi-Hotel“ die Rede.
Referent(en)
Friederike Pohlmann
die Autorin gibt einen interessanten Einblick in das
Friederike Pohlmann
die Autorin gibt einen interessanten Einblick in das
Jürgen K. Hultenreich
"Weltanschauung ist unheilbar"26. Mai 2026
"Weltanschauung ist unheilbar"26. Mai 2026
"Weltanschauung ist unheilbar"
Buchpräsentation
Beschreibung
Der Schriftsteller und Tuschör (Maler) gehört zu den bedeutendsten deutschen Literaten der Gegenwart. Siebzehnjährig wurde er wegen versuchter Republikflucht inhaftiert und in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Damals wie heute begegnet er der Absurdität des Zeitgeistes mit Humor und stellt seine im letzten Jahr erschienene Aphorismensammlung vor. Beispiele? „Wer eine Rede leichter hält als sein Wort, ist politisch begabt“, oder: „In Deutschland werden Probleme nicht beseitigt, sondern subventioniert“. Er liest aber auch Geschichten aus seiner Zeit in der DDR sowie einen Essay über die Kraft der Freiheit.
Referent(en)
Jürgen K. Hultenreich
der Zeitzeuge liest seinen Text im Buch
Jürgen K. Hultenreich
der Zeitzeuge liest seinen Text im Buch
Prof. em. Siegfried Lokatis
"Verantwortliche Redaktion. Zensurwerkstätten der DDR"12. Mai 2026
"Verantwortliche Redaktion. Zensurwerkstätten der DDR"12. Mai 2026
"Verantwortliche Redaktion. Zensurwerkstätten der DDR"
Vortrag
Beschreibung
Auf Grundlage bereits publizierter Einzelbeiträge entstand eine Gesamtschau ins Räderwerk einer realen Zensurbehörde. Die Institution, die sich im Laufe der 45 Jahre um die Kontrolle all dessen kümmerte, was im Osten veröffentlicht werden durfte, nannte sich immer wieder anders, änderte auch ihre Strukturen und ihre Unterstellung. War es anfangs der Kulturelle Beirat bzw. sein Sekretariat, die sich um die Erlaubnis des Druckbaren kümmerten, so ging daraus 1951 das Amt für Literatur hervor, das sich im Lauf der Jahre bis zur legendären Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel im Ministerium für Kultur wandelte.
Referent(en)
Prof. em. Siegfried Lokatis
ehemaliger Lehrstuhlinhaber für Buchwissenschaft an der Universität Leipzig, stellt seine interessante Untersuchung vor:
Prof. em. Siegfried Lokatis
ehemaliger Lehrstuhlinhaber für Buchwissenschaft an der Universität Leipzig, stellt seine interessante Untersuchung vor:
Harald Martenstein
"Gelenkte Demokratie"05. Mai 2026
"Gelenkte Demokratie"05. Mai 2026
"Gelenkte Demokratie"
Buchpräsentation, Vortrag
Beschreibung
Harald Martenstein ist langjähriger Autor der ZEIT, des Tagesspiegels und der Welt am Sonntag, neuerdings schreibt er auch für BILD. Im Februar hielt Martenstein in Hamburg eine Rede, in der er sich leidenschaftlich für Demokratie aussprach - und gegen ein Verbot der AfD. Sie wurde im Netz millionenfach angeklickt. Bei uns wird Martenstein zum ersten Mal aus seinem Buch "Gelenkte Demokratie" vorlesen, das im Herbst erscheinen wird und von seiner Hamburger Rede ausgeht.
Referent(en)
Harald Martenstein
der bekannte Publizist liest aus seinem neuen Buch:
Harald Martenstein
der bekannte Publizist liest aus seinem neuen Buch:
Fanna Kolarova
"Abgebrochene Schicksale - Leben im kommunistischen Bulgarien"28. April 2026
"Abgebrochene Schicksale - Leben im kommunistischen Bulgarien"28. April 2026
"Abgebrochene Schicksale - Leben im kommunistischen Bulgarien"
Buchvorstellung
Beschreibung
Die Referentin stellt die fesselnd erzählte Autobiographie ihrer Mutter vor. Deren Lebensweg führt den Leser von den Notjahren nach dem zweiten Weltkrieg über die Strapazen der Familie nach dem Putsch im September 1944 bis hin zu den Hoffnungen und Erwartungen, die die bulgarische Gesellschaft nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in die demokratischen Kräfte setzte. Lebendig schildert sie die Ereignisse, deren Zeugin sie wurde, sowie ihre persönliche Einstellung der damaligen weltpolitischen Ereignisse.
Referent(en)
Fanna Kolarova
freischaffende Künstlerin, erlebte bereits als Kind mit ihrer Familie zahlreiche Schikanen durch das kommunistische Regime in Bulgarien
Fanna Kolarova
freischaffende Künstlerin, erlebte bereits als Kind mit ihrer Familie zahlreiche Schikanen durch das kommunistische Regime in Bulgarien
Mitch Cohen
"Akt(en)-Studie" – Die Erlebnisse eines Amerikaners in Ost-Berlin14. April 2026
"Akt(en)-Studie" – Die Erlebnisse eines Amerikaners in Ost-Berlin14. April 2026
"Akt(en)-Studie" – Die Erlebnisse eines Amerikaners in Ost-Berlin
Vortrag
Beschreibung
In den Jahren 1978-1983 stellte Cohen Texte für eine Anthologie mit Ost- und Westberliner Autoren zusammen und brachte sie, von ihm übersetzt, unter dem Titel "Berlin: contemporary writing in East and West Berlin" heraus. Das Projekt führte zu Freundschaften mit Ostberliner Autoren und Künstlern sowie zu regelmäßigen Besuchen des Amerikaners in Ostberlin. Diese Kontakte wurden beobachtet. Einer der "Freunde", Sascha Anderson, übermittelte der Stasi, daß Cohen Verbotenes ein- und ausführte. Nach vergeblichen Versuchen, ihn damit zu erwischen, belegte sie ihn mit einem Einreiseverbot. Cohens Erzählung analysiert, was er in seiner Stasi-Akte fand: Die Tragikomik des Verrats und den Slapstick der Inkompetenz sowohl in der Beobachtung als auch in der Sprache.
Referent(en)
Mitch Cohen
der amerikanische Schriftsteller und Übersetzer berichtet über seine Erlebnisse in der DDR mit der Staatsicherheit unter dem Titel:
Mitch Cohen
der amerikanische Schriftsteller und Übersetzer berichtet über seine Erlebnisse in der DDR mit der Staatsicherheit unter dem Titel:
Ivanka Penjak
„Der weiße Fleck – DDR, Hohenschönhausen“31. März 2026
„Der weiße Fleck – DDR, Hohenschönhausen“31. März 2026
„Der weiße Fleck – DDR, Hohenschönhausen“
Ausstellung, Buchpräsentation
Beschreibung
Im Zentrum des Buches steht das ehemalige zentrale Untersuchungsgefängnis der
Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen – ein Ort, der über Jahrzehnte abgeschirmt war und auf vielen Karten als „weißer Fleck“ erschien. Das Buch verbindet dokumentarische Fotografie mit Zeitzeugenberichten. In eindringlichen Porträts begegnen sich ehemalige Häftlinge und frühere Mitarbeiter der Staatssicherheit. Ergänzt werden die fotografischen Arbeiten durch Interviews, in denen alle porträtierten Personen selbst zu Wort kommen und ihre Perspektiven, Erinnerungen und Erfahrungen schildern. Im Rahmen der Veranstaltung spricht Ivanka Penjak über die Entstehung des Projekts, ihre fotografische Arbeit und die Begegnungen mit den Menschen hinter den Bildern. Die Lesung und das Gespräch geben Einblicke in ein vielschichtiges Kapitel deutscher Geschichte und in die Rolle der dokumentarischen Fotografie im Umgang mit Erinnerung.
Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen – ein Ort, der über Jahrzehnte abgeschirmt war und auf vielen Karten als „weißer Fleck“ erschien. Das Buch verbindet dokumentarische Fotografie mit Zeitzeugenberichten. In eindringlichen Porträts begegnen sich ehemalige Häftlinge und frühere Mitarbeiter der Staatssicherheit. Ergänzt werden die fotografischen Arbeiten durch Interviews, in denen alle porträtierten Personen selbst zu Wort kommen und ihre Perspektiven, Erinnerungen und Erfahrungen schildern. Im Rahmen der Veranstaltung spricht Ivanka Penjak über die Entstehung des Projekts, ihre fotografische Arbeit und die Begegnungen mit den Menschen hinter den Bildern. Die Lesung und das Gespräch geben Einblicke in ein vielschichtiges Kapitel deutscher Geschichte und in die Rolle der dokumentarischen Fotografie im Umgang mit Erinnerung.
Referent(en)
Ivanka Penjak
die Photojournalistin und Dokumentarphotographin präsentiert ihr Buch:
Ivanka Penjak
die Photojournalistin und Dokumentarphotographin präsentiert ihr Buch:
Dr. Michael Feldkamp
Die Stasi im Vatikan17. März 2026
Die Stasi im Vatikan17. März 2026
Die Stasi im Vatikan
Vortrag
Beschreibung
Gerade die katholische Kirche widersetzte sich besonders stark Gleichschaltungsversuchen der SED-Regierung. Sie stellte damit naturgemäß für das Macht-Deutungsmonopol der Partei eine ideologische Gefahr dar und zog damit auch die Aufmerksamkeit der Staatssicherheit auf sich. Dieser gelang es schließlich in den 70er Jahren im Zentrum ihres Feindes, dem Kirchenstaat, einen eigenen Agenten mit dem Namen „Lichtblick“ zu installieren. In seinem Vortrag wird der Historiker des Deutschen Bundestages die Tätigkeit dieses IM beleuchten und dessen Biographie vorstellen.
Referent(en)
Dr. Michael Feldkamp
der Publizist und Historiker spricht zu dem spannenden Thema:
Dr. Michael Feldkamp
der Publizist und Historiker spricht zu dem spannenden Thema:
Prof. Dr. phil. Tatjana Kuharenoka (LETTLAND)
ALJA RACHMANOWA (1898 - 1991)03. März 2026
ALJA RACHMANOWA (1898 - 1991)03. März 2026
ALJA RACHMANOWA (1898 - 1991)
Vortrag
Beschreibung
Die russische Schriftstellerin, 1925 ohne Angabe von Gründen aus ihrer Heimat ausgewiesen, deren Tagebuchaufzeichnungen in 21 Sprachen übersetzt wurden und damit als einer der bekanntesten Schriftstellerinnen der Zwischenkriegszeit gilt, beschreibt in ihrem Oeuvre mit Werken wie „Liebe, Tscheka und Tod“ eindrucksvoll das Leben vor und nach der Oktoberrevolution. Eines ihrer zahlreichen Bestseller „Die Fabrik des neuen Menschen“ (1935) erhielt als bester antibolschewistischer Roman den ersten Preis der Académie d’Education et d’Etudes Sociales in Paris.
Referent(en)
Prof. Dr. phil. Tatjana Kuharenoka (LETTLAND)
von der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Riga, hält einen Vortrag über Leben und Werk der bedeutenden russischen Schriftstellerin:
Prof. Dr. phil. Tatjana Kuharenoka (LETTLAND)
von der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Riga, hält einen Vortrag über Leben und Werk der bedeutenden russischen Schriftstellerin:
Max Remke
AYN RAND – Denkerin gegen die Unfreiheit17. Februar 2026
AYN RAND – Denkerin gegen die Unfreiheit17. Februar 2026
AYN RAND – Denkerin gegen die Unfreiheit
Vortrag
Beschreibung
1905 in St. Petersburg geboren, 1926 aus der Sowjetunion in die USA geflohen, Hollywood-Enthusiastin, millionenfache Bestsellerautorin, scharfe Kommentatorin und kontroverse Philosophin – Ayn Rand (geboren Alissa Rosenbaum) gehört zu den prägendsten Gestalten der US-Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ihre großen, philosophischen Romane stehen in ihrer kulturellen Bedeutung für viele direkt hinter der Bibel. Doch in Deutschland ist diese leidenschaftliche Streiterin gegen jeden staatlichen Autoritarismus und für das Recht auf das eigene Leben eines jeden Menschen fast unbekannt. Und das obwohl Sie eine einzigartige, gerade auch moralische Rechtfertigung der individuellen Freiheit vertritt. Zeit für eine Entdeckungsreise.
Referent(en)
Max Remke
Leiter der Gedenkbibliothek, Historiker und Politikwissenschaftler hält einen Vortrag zum Thema:
Max Remke
Leiter der Gedenkbibliothek, Historiker und Politikwissenschaftler hält einen Vortrag zum Thema:
Vera Lengsfeld
"Ist mir egal. Wie Angela Merkel die CDU und Deutschland ruiniert hat"11. Februar 2026
"Ist mir egal. Wie Angela Merkel die CDU und Deutschland ruiniert hat"11. Februar 2026
"Ist mir egal. Wie Angela Merkel die CDU und Deutschland ruiniert hat"
Buchpräsentation
Beschreibung
Die Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld lernte Angela Merkel nach der Wende von 1989 kennen. Während Merkel sich die CDU ausgesucht hatte, wurde die bereits politisch erfahrene Vera Lengsfeld für die Grünen in den Bundestag gewählt. Später trafen die beiden Frauen in der CDU aufeinander und pflegten zunächst ein gutes Miteinander. Das Verhältnis zu Merkel kühlte in dem Maße ab, in dem sich die Kanzlerin von den Grundsätzen der Partei und den christlich-demokratischen Werten verabschiedete. Vera Lengsfeld erlebte diesen Wandel hautnah und zeigt in der Retrospektive, wie Merkel die Partei und Deutschland Schritt für Schritt entkernte und damit zum großen Teil mitverantwortlich ist für die heutigen Probleme des Landes. Glaubwürdig, kompetent und spannend beschreibt Vera Lengsfeld diesen Prozess. Dieses Buch will einen Beitrag dazu leisten, mit dem servilen Merkel-Mythos Schluss zu machen.
Referent(en)
Vera Lengsfeld
die Publizistin, DDR-Bürgerrechtlerin und ehem. Bundestagsabgeordnete liest aus ihrem Buch:
Vera Lengsfeld
die Publizistin, DDR-Bürgerrechtlerin und ehem. Bundestagsabgeordnete liest aus ihrem Buch:
Sybille Krägel
Das NKWD-Lager Tost / Oberschlesien: Die Suche nach den Toten03. Februar 2026
Das NKWD-Lager Tost / Oberschlesien: Die Suche nach den Toten03. Februar 2026
Das NKWD-Lager Tost / Oberschlesien: Die Suche nach den Toten
Filmvorstellung, Gespräch
Beschreibung
Dokumentarfilm, Vortrag und Diskussion:
Seit über 30 Jahren widmet sich Sybille Krägel der akribischen Rekonstruktion der Lagergeschichte. Aus einer persönlichen Spurensuche nach dem Schicksal ihres Vaters, der 1945 in Tost/Toszek ums Leben kam, entwickelte sie eine umfassende Forschungsarbeit. Sie entzifferte russische Häftlingslisten, identifizierte hunderte Opfer, dokumentierte Schicksale und trug zur Errichtung eines würdigen Gedenkortes bei. Ihre Liste umfasst inzwischen mehr als 4.500 Namen der Internierten. Sybille Krägel organisierte zahlreiche deutsch-polnische Gedenktreffen, pflegt enge Kontakte zu Überlebenden und Angehörigen und wirkt maßgeblich an Publikationen sowie der Vorbereitung von Suchmaßnahmen nach Massengräbern mit. Für ihre Arbeit wurde sie bereits zur Ehrenbürgerin der polnischen Stadt Toszek ernannt und im September 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Seit über 30 Jahren widmet sich Sybille Krägel der akribischen Rekonstruktion der Lagergeschichte. Aus einer persönlichen Spurensuche nach dem Schicksal ihres Vaters, der 1945 in Tost/Toszek ums Leben kam, entwickelte sie eine umfassende Forschungsarbeit. Sie entzifferte russische Häftlingslisten, identifizierte hunderte Opfer, dokumentierte Schicksale und trug zur Errichtung eines würdigen Gedenkortes bei. Ihre Liste umfasst inzwischen mehr als 4.500 Namen der Internierten. Sybille Krägel organisierte zahlreiche deutsch-polnische Gedenktreffen, pflegt enge Kontakte zu Überlebenden und Angehörigen und wirkt maßgeblich an Publikationen sowie der Vorbereitung von Suchmaßnahmen nach Massengräbern mit. Für ihre Arbeit wurde sie bereits zur Ehrenbürgerin der polnischen Stadt Toszek ernannt und im September 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Referent(en)
Sybille Krägel
die Leiterin der Initiativgruppe NKWD-Lager Tost/Oberschlesien 1945 referiert multimedial zu:
Sybille Krägel
die Leiterin der Initiativgruppe NKWD-Lager Tost/Oberschlesien 1945 referiert multimedial zu:
Thomas Lukow
Journalismus in der DDR20. Januar 2026
Journalismus in der DDR20. Januar 2026
Journalismus in der DDR
Vortrag
Beschreibung
Journalismus definiert sich in der Sammlung, Prüfung, Aufbereitung und Verbreitung von Informationen. Dabei geht es darum, Fakten sachlich, unabhängig und nachprüfbar darzustellen, Meinungen von Nachrichten zu trennen und gesellschaftliche Debatten zu ermöglichen! Davon sind Diktaturen weit entfernt. Der Journalismus in der DDR war in erster Linie ein ideologisches Sprachrohr der SED. Grundlage der Berichterstattung war der Marxismus/Leninismus. Ein wichtiges Kriterium auch für die Zulassung zum Journalistik-Studium. Sämtliche Leitungsposten in diesem Bereich wurden von Parteikadern besetzt und von übergeordneten Parteiinstitutionen kontrolliert. Die Produkte in den Printmedien, wie auch bei Rundfunk und Fernsehen, waren somit reine Agitprop-Veranstaltungen (Agitation u. Propaganda). Wie das im Einzelnen aussah und mitunter groteske Blüten trieb, möchte der Referent in seinem intensiv recherchierten Vortrag beleuchten.
Referent(en)
Thomas Lukow
der Referent und ehemalige politische DDR-Häftling hält multimedial seinen Vortrag:
Thomas Lukow
der Referent und ehemalige politische DDR-Häftling hält multimedial seinen Vortrag:
Monika Lembke
„Wir dulden noch viel zu viel" - Der Weiße Kreis: Ein stiller Protest, der in die Freiheit führte06. Januar 2026
„Wir dulden noch viel zu viel" - Der Weiße Kreis: Ein stiller Protest, der in die Freiheit führte06. Januar 2026
„Wir dulden noch viel zu viel" - Der Weiße Kreis: Ein stiller Protest, der in die Freiheit führte
Lesung
Beschreibung
Nachdem der Ausreiseantrag der Familie abgelehnt wurde, sah sich die Familie massiven Schikanen durch die Staatssicherheit ausgesetzt. Die Autorin und ihr Ehemann verloren ihre Arbeitsstelle, wurden drangsaliert und einer der Söhne beendete deshalb sein Leben. Ab Juni 1983 war Monika Lembke Mitorganisatorin des „Weißen Kreises“ in Jena, einer Gruppe von Menschen, die ihren Wunsch nach Ausreise öffentlich machten, indem sie jeden Samstag in Jena demonstrierten. Erst daraufhin durfte sie mit ihrem Ehemann und dem jüngsten Sohn im August 1983 in die Bundesrepublik ausreisen. Das Buch erzählt die Geschichte ihrer Familie und jener Protestgruppe. Dabei wird deutlich, wie sich die Ausreisebewegung zum politischen Sprengstoff für die Machthaber in der DDR entwickelte.
Referent(en)
Monika Lembke
die Autorin und Zeitzeugin liest aus ihrem bewegenden Buch:
Monika Lembke
die Autorin und Zeitzeugin liest aus ihrem bewegenden Buch:
Nicole Heinrich und Bea Ehlers-Kerbekian
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)18. Dezember 2025
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)18. Dezember 2025
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)
Theaterstück
Beschreibung
Als Heimkind wurde Monika Haeger auf sozialistischen Kurs gebracht, als treue DDR-Bürgerin und Stasi-Mitarbeiterin spioniert sie später, getarnt als enge Freundin der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, eine wichtige Ost-Berliner Frauengruppe aus. Für die Frauen hatte das zumeist verheerende Folgen. Verhaftungen, Verhöre und sogar Ausbürgerung aus der DDR waren die Folge.
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.
Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de
Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.
Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de
Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Referent(en)
Nicole Heinrich
Buch + Regie Bea Ehlers-Kerbekian
Schauspiel
Nicole Heinrich
Buch + Regie Bea Ehlers-Kerbekian
Schauspiel
Nicole Heinrich und Bea Ehlers-Kerbekian
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)17. Dezember 2025
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)17. Dezember 2025
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)
Theaterstück
Beschreibung
Als Heimkind wurde Monika Haeger auf sozialistischen Kurs gebracht, als treue DDR-Bürgerin und Stasi-Mitarbeiterin spioniert sie später, getarnt als enge Freundin der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, eine wichtige Ost-Berliner Frauengruppe aus. Für die Frauen hatte das zumeist verheerende Folgen. Verhaftungen, Verhöre und sogar Ausbürgerung aus der DDR waren die Folge.
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.
Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de
Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.
Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de
Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Referent(en)
Nicole Heinrich
Buch + Regie Bea Ehlers-Kerbekian
Schauspiel
Nicole Heinrich
Buch + Regie Bea Ehlers-Kerbekian
Schauspiel
Stephan Krawczyk und Dipl.-Slaw. Ursula Popiolek
Vor 200 Jahren - Der Dekabristen-Aufstand vom 14. Dezember 1825. - Eine Würdigung der ersten revolutionären Erhebung in Rußland09. Dezember 2025
Vor 200 Jahren - Der Dekabristen-Aufstand vom 14. Dezember 1825. - Eine Würdigung der ersten revolutionären Erhebung in Rußland09. Dezember 2025
Vor 200 Jahren - Der Dekabristen-Aufstand vom 14. Dezember 1825. - Eine Würdigung der ersten revolutionären Erhebung in Rußland
Vortrag
Beschreibung
Der Schicksalstag 14. Dezember 1825 war zugleich Beginn und Ende. Es war der gescheiterte Versuch russischer Offiziere und Adeliger, das autokratische Zarenreich abzuschaffen und eine Verfassung einzuführen. Nach der Thronbesteigung von Zar Nikolaus I. weigerten sich die Aufständischen, ihm den Treueid zu leisten und forderten eine Reform des Staates, einschließlich der Abschaffung der Leibeigenschaft. Fünf Anführer wurden gehängt, viele degradiert sowie Hunderte nach Sibirien verbannt und zu Zwangsarbeit verurteilt.
„Wenn Du Dich auf den Weg begibst, so denke stets daran, daß Du in diesem Leben mein einziger Halt bist…“
(Katarina Trubetskaja)
Zum Jahresausklang Punsch und Gebäck
„Wenn Du Dich auf den Weg begibst, so denke stets daran, daß Du in diesem Leben mein einziger Halt bist…“
(Katarina Trubetskaja)
Zum Jahresausklang Punsch und Gebäck
Referent(en)
Stephan Krawczyk
der bekannte Liedermacher und Autor umrahmt die Veranstaltung mit Gesang und BandoneonDipl.-Slaw. Ursula Popiolek
die Gründerin, langjährige Bibliotheksleiterin und aktive Vorstandsvorsitzende des Fördervereins hält ihren spannenden Vortrag:
Stephan Krawczyk
der bekannte Liedermacher und Autor umrahmt die Veranstaltung mit Gesang und BandoneonDipl.-Slaw. Ursula Popiolek
die Gründerin, langjährige Bibliotheksleiterin und aktive Vorstandsvorsitzende des Fördervereins hält ihren spannenden Vortrag:
Prof. Dr. Udo Grashoff
GEFAHR VON INNEN - Verrat im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus25. November 2025
GEFAHR VON INNEN - Verrat im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus25. November 2025
GEFAHR VON INNEN - Verrat im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Buchpräsentation
Beschreibung
Udo Grashoff unternimmt die erste systematische Analyse der Erscheinungsformen von Verrat in der illegal tätigen KPD im »Dritten Reich«. In den Blick geraten dabei das kommunistische Überläufertum im Jahr 1933, die Kollaboration von Mitarbeitern des KPD-Nachrichtendienstes mit der Gestapo, die Resignation von emigrierten Kommunisten und die Haltung der KPD zu Spitzeltötungen. Der Autor untersucht ein breites Spektrum von Verhaltensweisen, das von skrupellosem, durch Folter erzwungenem bis zu simuliertem Verrat reicht. Zahlreiche Geschichten von Schwäche, Gewalt, Tragik und Niedertracht machen die Blindstellen des normativen Bildes sichtbar, das insbesondere aber nicht nur, in der DDR vom »antifaschistischen Wi-derstandskampf« vermittelt wurde.
Referent(en)
Prof. Dr. Udo Grashoff
der Wissenschaftliche Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut referiert zu seinem Buch:
Prof. Dr. Udo Grashoff
der Wissenschaftliche Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut referiert zu seinem Buch:

