Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus

Veranstaltungsarchiv

VeranstaltungstitelDatum
Nicole Heinrich und Anja Kimmelmann
"MONIKA HAEGER - Inside Stasi" (Theaterstück/ Monodrama; 75 min.)
17. Oktober 2026
"MONIKA HAEGER - Inside Stasi" (Theaterstück/ Monodrama; 75 min.)
Theaterstück
Beschreibung
Als Heimkind wurde Monika Haeger auf sozialistischen Kurs gebracht, als treue DDR-Bürgerin und Stasi-Mitarbeiterin spioniert sie später, getarnt als enge Freundin der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, eine wichtige Ost-Berliner Frauengruppe aus. Für die Frauen hatte das zumeist verheerende Folgen. Verhaftungen, Verhöre und sogar Ausbürgerung aus der DDR waren die Folge.
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.

Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de

Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Referent(en)
Nicole Heinrich
Buch + Regie
Anja Kimmelmann
Darstellerin
Nicole Heinrich und Anja Kimmelmann
"MONIKA HAEGER - Inside Stasi" (Theaterstück/ Monodrama; 75 min.)
15. Oktober 2026
"MONIKA HAEGER - Inside Stasi" (Theaterstück/ Monodrama; 75 min.)
Theaterstück
Beschreibung
Als Heimkind wurde Monika Haeger auf sozialistischen Kurs gebracht, als treue DDR-Bürgerin und Stasi-Mitarbeiterin spioniert sie später, getarnt als enge Freundin der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, eine wichtige Ost-Berliner Frauengruppe aus. Für die Frauen hatte das zumeist verheerende Folgen. Verhaftungen, Verhöre und sogar Ausbürgerung aus der DDR waren die Folge.
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.

Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de

Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Referent(en)
Nicole Heinrich
Buch + Regie
Anja Kimmelmann
Darstellerin
Astrid Kreibich
Rotstrick
13. Oktober 2026
Rotstrick
Buchpräsentation, Erlebnisbericht, Lesungen
Beschreibung
Rotstrick ist der dramatische Debütroman der Historikerin Astrid Kreibich. In ihm verbindet Sie geschmuggelte Briefe ihres Mannes (welcher als politischer Häftling in der DDR einsaß) mit Szenen der Vergangenheit und Gegenwart in Ost und West.

Ein Briefwechsel entspinnt sich: Zwischen ihm der gefangen ist und ihr, die ihn freizubekommen versucht.

Mit den erstmals veröffentlichten Briefen aus politischer Haft ist Rotstrick ein packendes Zeitzeugnis ostdeutscher Historie der Jahre 1988 und 1989 und zugleich ein Werk außergewöhnlicher, fesselnder und poetischer Sprache.
Referent(en)
Astrid Kreibich
Autorin, Historikerin und Germanistin
Prof. Dr. Florian von Rosenberg
„Die beschädigte Kindheit: Das Krippensystem der DDR und seine Folgen“
29. September 2026
„Die beschädigte Kindheit: Das Krippensystem der DDR und seine Folgen“
Buchpräsentation
Beschreibung
Verzweifelte Briefe beunruhigter Mütter, Protest und Kritik von Kinderärzten und erschreckende Studienergebnisse von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Warum starben Säuglinge so häufig nach dem Wiedereinstieg der Mütter in den Arbeitsprozess? Wieso waren die staatlich betreuten Kinder oftmals untergewichtig, klein und krank? Warum war die emotionale, sprachliche und geistige Entwicklung der Kinder in der Krippe schlechter als in der Familie? Florian von Rosenberg berichtet wissenschaftlich fundiert und zugleich berührend, wie die Kleinsten der Republik einen hohen Preis für das sozialistische Prestigeprojekt zu zahlen hatten.
Referent(en)
Prof. Dr. Florian von Rosenberg
Erziehungswissenschaftler an der Universität Erfurt, stellt sein Sachbuch vor:
Dr. Anna Barbara Kastelewicz
"Musik, wo Schweigen ist" - Kultura und kulturelle Betätigung in den sowjetischen Speziallagern in der SBZ und DDR 1945-1950
15. September 2026
"Musik, wo Schweigen ist" - Kultura und kulturelle Betätigung in den sowjetischen Speziallagern in der SBZ und DDR 1945-1950
Konzert, Musik, Musikalische Lesung, Musikalischer Vortrag
Beschreibung
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges errichtete die sowjetische Besatzungs-macht in Deutschland auf dem Gebiet ihrer Besatzungszone (SBZ) zehn Gefange-nenlager, die sie unter der Bezeichnung »Speziallager« führte. In diesen Lagern wur-den zunächst NS-belastete Personen gefangen gehalten, bald aber vor allem Gegner des importierten sowjetischen Gesellschaftssystems ohne gerichtlichen Schuld-nachweis, auf unbestimmte Zeit und unter unmenschlichen Haftbedingungen. Von den Häftlingen am schlimmsten empfunden wurde dabei das Hauptziel der Lager: »die totale Isolation« der Häftlinge und das Verbot jeglicher geistiger Betätigung.

In der DDR waren die Lager ein Tabuthema. Der reale Lebensalltag der Gefangenen ist auch heute noch weitgehend unerforscht und durch sowjetische Akten nicht do-kumentiert. Das gilt insbesondere für die Frage, wie Musik und kulturelle Betätigung das Leben und Überleben in der Gefangenschaft prägten. Auf Grundlage von ein-schlägigem Archivmaterial in Deutschland und Moskau sowie von neu verfügbaren privaten Berichten, Noten und Zeitzeugeninterviews untersucht die Autorin diesen Aspekt für alle zehn sowjetischen Speziallager systematisch und vergleichend.

In der Gedenkbibliothek stellt die Autorin und Musikerin Anna Barbara Kastelewicz in einer multimedialen Präsentation neben Text-Auszügen aus dem Buch auch Bei-spiele künstlerischen Schaffens wie Kompositionen aus den Speziallagern vor.
Referent(en)
Dr. Anna Barbara Kastelewicz
Violinistin, Musik-Hochschuldozentin und Leiterin einer Musikagentur
Nicole Heinrich und Bea Ehlers-Kerbekian
"MONIKA HAEGER - Inside Stasi" (Theaterstück/ Monodrama; 75 min.)
06. September 2026
"MONIKA HAEGER - Inside Stasi" (Theaterstück/ Monodrama; 75 min.)
Theaterstück
Beschreibung
Als Heimkind wurde Monika Haeger auf sozialistischen Kurs gebracht, als treue DDR-Bürgerin und Stasi-Mitarbeiterin spioniert sie später, getarnt als enge Freundin der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, eine wichtige Ost-Berliner Frauengruppe aus. Für die Frauen hatte das zumeist verheerende Folgen. Verhaftungen, Verhöre und sogar Ausbürgerung aus der DDR waren die Folge.
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.

Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de

Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Referent(en)
Nicole Heinrich
Buch + Regie
Bea Ehlers-Kerbekian
Schauspiel
Dr. Dr. Rainer Zitelmann
ZERO SUM MINDSET: Die Nullsummenfalle
01. September 2026
ZERO SUM MINDSET: Die Nullsummenfalle
Buchvorstellung, Vortrag
Beschreibung
Der Historiker, Reichtumsforscher und Bestsellerautor stellt sein neues Buch vor, in dem er einer der Wurzeln des Sozialismus auf den Grund geht: Dem Irrglauben, dass die Welt ein Nullsummenspiel sei und nur dort Reichtum sein könne wo Armut ist, nur Erfolg, wo Scheitern. Dabei erläutert er wie ein solcher Glaube sachlich falsch ist und sowohl uns selbst, als auch einer freien Gesellschaft schadet.
Referent(en)
Dr. Dr. Rainer Zitelmann
der Historiker, Soziologe und Bestsellerautor spricht über:
Max Remke
Die Impotenz des Bösen – Über die Natur des Totalitarismus
25. August 2026
Die Impotenz des Bösen – Über die Natur des Totalitarismus
Sonderveranstaltung, Vortrag
Beschreibung
Egal ob nationalsozialistische Aufmärsche oder choreographierte rote Fahnenmeere – totalitäre Regime versuchen alles um stark, mächtig und schöpferisch zu wirken. Bezugnehmend auf die, in der Sowjetunion aufgewachsene, US-Autorin und Philosophien Ayn Rand zeigt Max Remke hier die Gegenthese: Das Böse muss mit gesetzmäßiger Notwendigkeit scheitern. Seine einzige Kraft liegt darin alle Beteiligten ins Unglück zu stürzen – die Beherrschten ebenso wie die Herrschenden.

Hinweis: Dies ist ein Sondervortrag anlässlich des europäischen Gedenktages für die Opfer der totalitären und autoritären Regime am 23. August.
Referent(en)
Max Remke
Leiter der Gedenkbibliothek, Historiker und Politikwissenschaftler hält einen Vortrag zum Thema:
Michael Wohlfarth
„Ach, Dostojewski“
18. August 2026
„Ach, Dostojewski“
Lesung, Szenische Lesung
Beschreibung
Film oder Theater. Wir entscheiden uns für das Theater. Der Autor des Stückes und sein Freund werden durch den Bühneneingang gelassen und nehmen auf der 1.Reihe der roten Plüschsessel Platz, die Mäntel über dem Arm. Das Stück beginnt. Innerdeutsche Grenze. Da kommt der erwartete Grenzgänger. Der Soldat schießt...Er meint, er muß schießen.
Referent(en)
Michael Wohlfarth
Jugendpfarrer in der DDR
Ray Wong
Der lange Arm der Kommunistischen Partei Chinas (Terminänderung!)
11. August 2026
Der lange Arm der Kommunistischen Partei Chinas (Terminänderung!)
Erlebnisbericht, Vortrag
Beschreibung
Egal ob seltene Erden oder der Konflikt um Taiwan – China ist regelmäßig in der Presse. Doch kaum beachtet ist der verdeckte Einfluss der KPC auf Deutschland. Der aus Hongkong geflüchtete Oppositionelle und Publizist Ray Wong gibt uns – nicht zuletzt aus eigener Erfahrung – einen Einblick in die chinesisch-kommunistische Schattenwelt in Deutschland.

WICHTIG: Der Vortrag findet nicht wie zuerst geplant am 04.08. sondern eine Woche später am 11.08. statt.
Referent(en)
Ray Wong
Hongkong-Aktivist und Publizist
Gabriel Berger
„Abenteuer im wilden Osten“ - Kiffen in Noworossijsk (1973)
21. Juli 2026
„Abenteuer im wilden Osten“ - Kiffen in Noworossijsk (1973)
Vortrag
Beschreibung
Zwar hieß es in der DDR „von der Sowjetunion siegen heißt siegen lernen“, aber es waren außer Dienstreisen nur Gruppenreisen in die Sowjetunion möglich und das nur zu einigen ausgewählten touristischen Plätzen. Das Betreten anderer Gebiete war für Fremde streng verboten. Aber genau das machte für junge Abenteurer aus der DDR den Reiz einer individuellen Reise in die Sowjetunion aus. Denn die Diktatur forderte die Wagemutigen heraus, ihre Barrieren selbst unter höchsten Gefahren zu überwinden. Das verschaffte den Beherzten einen Nervenkitzel, vergleichbar der Besteigung eines hohen Berggipfels. Und kaum etwas konnte für aufmüpfige DDR-Bürgern attraktiver sein, als die Behörden des Sowjetlandes auszutricksen. Für manche war das eine Generalprobe für die spätere Flucht in den Westen.
Referent(en)
Gabriel Berger
der ehemalige DDR-Häftling, Physiker, IT-Trainer, Buchautor berichtet von seinen aufregenden Reiseerlebnissen:
Michael Meinicke
„Ostkreuz“
07. Juli 2026
„Ostkreuz“
Buchpräsentation
Beschreibung
in das Blues- und Hippiemilieu des geteilten Berlins. "Der Autor hat unverwechselbar das Leben und Treiben der ostdeutschen Szene beschrieben. Ein tiefer Einblick in das vorwiegend im Verborgen laufende Geschehen." (Linde Bischof, Malerin) "Wollt ihr wirklich wissen, wie es war? Dann lest 'Ostkreuz'. Egal ob Ostler oder Westler, Daheimgebliebene oder Vertriebene, Eingesessene oder Ausgediente – ihr werdet euch amüsieren, erschrecken, begeistern." (Bernd Wagner, Autor)
Referent(en)
Michael Meinicke
Magister für Germanistik/Publizistik/Theaterwissenschaften und freier Schriftsteller entrückt uns mit
Bernhard Thiessen
„Gemeinde unter Beobachtung“ - Mennoniten in der DDR
23. Juni 2026
„Gemeinde unter Beobachtung“ - Mennoniten in der DDR
Filmvorführung, Vortrag
Beschreibung
Hansen ist 22 Jahre alt, als er dem Theologen und MfS-Mitarbeiter Gerd Bam-bowsky begegnet, der ihn fördert und für das Studium empfiehlt. Beide gehen auch eine private Beziehung ein. Als IM Paul begleitet er Bambowsky Mitte der 1970er Jahre auf Reisen, bei denen Bibeln westlicher Missionsgesellschaften nach Osten, in die sowjetischen Bruderländer geschmuggelt werden. Später soll er einer Religions-gemeinschaft vorstehen und fromme Menschen ausspionieren. Die Wahl fällt auf die Mennoniten.
Referent(en)
Bernhard Thiessen
der Kirchenhistoriker und Regisseur zeigt seinen Film:
Friederike Pohlmann
Hotel der Spione. Das „Neptun“ in Warnemünde
09. Juni 2026
Hotel der Spione. Das „Neptun“ in Warnemünde
Buchvorstellung
Beschreibung
Welche Rolle spielte die legendäre Nobelherberge als „operativer Schwerpunkt“ bei der Überwachung durch die Staatssicherheit? Ein Politikum war schon das Baugeschehen an der Seepromenade von Warnemünde, denn beauftragt wurde ein schwedisches Unternehmen. Hochinteressant für die Stasi-Bezirksverwaltung. Noch dazu wurde der Neubau durch die damaligen Behörden geheim gehalten. Idealer Nährboden für Gerüchte und Geschichten. Nach seiner Eröffnung beherbergte das Luxus-Hotel ausländische Touristen und Geschäftsleute, Prominente, Staatsgäste, aber auch ausgewählte DDR-Urlauber. Im Volksmund war vom „Stasi-Hotel“ die Rede.
Referent(en)
Friederike Pohlmann
die Autorin gibt einen interessanten Einblick in das
Jürgen K. Hultenreich
"Weltanschauung ist unheilbar"
26. Mai 2026
"Weltanschauung ist unheilbar"
Buchpräsentation
Beschreibung
Der Schriftsteller und Tuschör (Maler) gehört zu den bedeutendsten deutschen Literaten der Gegenwart. Siebzehnjährig wurde er wegen versuchter Republikflucht inhaftiert und in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Damals wie heute begegnet er der Absurdität des Zeitgeistes mit Humor und stellt seine im letzten Jahr erschienene Aphorismensammlung vor. Beispiele? „Wer eine Rede leichter hält als sein Wort, ist politisch begabt“, oder: „In Deutschland werden Probleme nicht beseitigt, sondern subventioniert“. Er liest aber auch Geschichten aus seiner Zeit in der DDR sowie einen Essay über die Kraft der Freiheit.
Referent(en)
Jürgen K. Hultenreich
der Zeitzeuge liest seinen Text im Buch
Prof. em. Siegfried Lokatis
"Verantwortliche Redaktion. Zensurwerkstätten der DDR"
12. Mai 2026
"Verantwortliche Redaktion. Zensurwerkstätten der DDR"
Vortrag
Beschreibung
Auf Grundlage bereits publizierter Einzelbeiträge entstand eine Gesamtschau ins Räderwerk einer realen Zensurbehörde. Die Institution, die sich im Laufe der 45 Jahre um die Kontrolle all dessen kümmerte, was im Osten veröffentlicht werden durfte, nannte sich immer wieder anders, änderte auch ihre Strukturen und ihre Unterstellung. War es anfangs der Kulturelle Beirat bzw. sein Sekretariat, die sich um die Erlaubnis des Druckbaren kümmerten, so ging daraus 1951 das Amt für Literatur hervor, das sich im Lauf der Jahre bis zur legendären Hauptverwaltung Verlage und Buchhandel im Ministerium für Kultur wandelte.
Referent(en)
Prof. em. Siegfried Lokatis
ehemaliger Lehrstuhlinhaber für Buchwissenschaft an der Universität Leipzig, stellt seine interessante Untersuchung vor:
Harald Martenstein
"Gelenkte Demokratie"
05. Mai 2026
"Gelenkte Demokratie"
Buchpräsentation, Vortrag
Beschreibung
Harald Martenstein ist langjähriger Autor der ZEIT, des Tagesspiegels und der Welt am Sonntag, neuerdings schreibt er auch für BILD. Im Februar hielt Martenstein in Hamburg eine Rede, in der er sich leidenschaftlich für Demokratie aussprach - und gegen ein Verbot der AfD. Sie wurde im Netz millionenfach angeklickt. Bei uns wird Martenstein zum ersten Mal aus seinem Buch "Gelenkte Demokratie" vorlesen, das im Herbst erscheinen wird und von seiner Hamburger Rede ausgeht.
Referent(en)
Harald Martenstein
der bekannte Publizist liest aus seinem neuen Buch:
Fanna Kolarova
"Abgebrochene Schicksale - Leben im kommunistischen Bulgarien"
28. April 2026
"Abgebrochene Schicksale - Leben im kommunistischen Bulgarien"
Buchvorstellung
Beschreibung
Die Referentin stellt die fesselnd erzählte Autobiographie ihrer Mutter vor. Deren Lebensweg führt den Leser von den Notjahren nach dem zweiten Weltkrieg über die Strapazen der Familie nach dem Putsch im September 1944 bis hin zu den Hoffnungen und Erwartungen, die die bulgarische Gesellschaft nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in die demokratischen Kräfte setzte. Lebendig schildert sie die Ereignisse, deren Zeugin sie wurde, sowie ihre persönliche Einstellung der damaligen weltpolitischen Ereignisse.
Referent(en)
Fanna Kolarova
freischaffende Künstlerin, erlebte bereits als Kind mit ihrer Familie zahlreiche Schikanen durch das kommunistische Regime in Bulgarien
Mitch Cohen
"Akt(en)-Studie" – Die Erlebnisse eines Amerikaners in Ost-Berlin
14. April 2026
"Akt(en)-Studie" – Die Erlebnisse eines Amerikaners in Ost-Berlin
Vortrag
Beschreibung
In den Jahren 1978-1983 stellte Cohen Texte für eine Anthologie mit Ost- und Westberliner Autoren zusammen und brachte sie, von ihm übersetzt, unter dem Titel "Berlin: contemporary writing in East and West Berlin" heraus. Das Projekt führte zu Freundschaften mit Ostberliner Autoren und Künstlern sowie zu regelmäßigen Besuchen des Amerikaners in Ostberlin. Diese Kontakte wurden beobachtet. Einer der "Freunde", Sascha Anderson, übermittelte der Stasi, daß Cohen Verbotenes ein- und ausführte. Nach vergeblichen Versuchen, ihn damit zu erwischen, belegte sie ihn mit einem Einreiseverbot. Cohens Erzählung analysiert, was er in seiner Stasi-Akte fand: Die Tragikomik des Verrats und den Slapstick der Inkompetenz sowohl in der Beobachtung als auch in der Sprache.
Referent(en)
Mitch Cohen
der amerikanische Schriftsteller und Übersetzer berichtet über seine Erlebnisse in der DDR mit der Staatsicherheit unter dem Titel:
Ivanka Penjak
„Der weiße Fleck – DDR, Hohenschönhausen“
31. März 2026
„Der weiße Fleck – DDR, Hohenschönhausen“
Ausstellung, Buchpräsentation
Beschreibung
Im Zentrum des Buches steht das ehemalige zentrale Untersuchungsgefängnis der
Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen – ein Ort, der über Jahrzehnte abgeschirmt war und auf vielen Karten als „weißer Fleck“ erschien. Das Buch verbindet dokumentarische Fotografie mit Zeitzeugenberichten. In eindringlichen Porträts begegnen sich ehemalige Häftlinge und frühere Mitarbeiter der Staatssicherheit. Ergänzt werden die fotografischen Arbeiten durch Interviews, in denen alle porträtierten Personen selbst zu Wort kommen und ihre Perspektiven, Erinnerungen und Erfahrungen schildern. Im Rahmen der Veranstaltung spricht Ivanka Penjak über die Entstehung des Projekts, ihre fotografische Arbeit und die Begegnungen mit den Menschen hinter den Bildern. Die Lesung und das Gespräch geben Einblicke in ein vielschichtiges Kapitel deutscher Geschichte und in die Rolle der dokumentarischen Fotografie im Umgang mit Erinnerung.
Referent(en)
Ivanka Penjak
die Photojournalistin und Dokumentarphotographin präsentiert ihr Buch:
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Projektförderung durch: