Veranstaltungsarchiv
VeranstaltungstitelDatum
Monika Lembke
„Wir dulden noch viel zu viel" - Der Weiße Kreis: Ein stiller Protest, der in die Freiheit führte06. Januar 2026
„Wir dulden noch viel zu viel" - Der Weiße Kreis: Ein stiller Protest, der in die Freiheit führte06. Januar 2026
„Wir dulden noch viel zu viel" - Der Weiße Kreis: Ein stiller Protest, der in die Freiheit führte
Lesung
Beschreibung
Nachdem der Ausreiseantrag der Familie abgelehnt wurde, sah sich die Familie massiven Schikanen durch die Staatssicherheit ausgesetzt. Die Autorin und ihr Ehemann verloren ihre Arbeitsstelle, wurden drangsaliert und einer der Söhne beendete deshalb sein Leben. Ab Juni 1983 war Monika Lembke Mitorganisatorin des „Weißen Kreises“ in Jena, einer Gruppe von Menschen, die ihren Wunsch nach Ausreise öffentlich machten, indem sie jeden Samstag in Jena demonstrierten. Erst daraufhin durfte sie mit ihrem Ehemann und dem jüngsten Sohn im August 1983 in die Bundesrepublik ausreisen. Das Buch erzählt die Geschichte ihrer Familie und jener Protestgruppe. Dabei wird deutlich, wie sich die Ausreisebewegung zum politischen Sprengstoff für die Machthaber in der DDR entwickelte.
Referent(en)
Monika Lembke
die Autorin und Zeitzeugin liest aus ihrem bewegenden Buch:
Monika Lembke
die Autorin und Zeitzeugin liest aus ihrem bewegenden Buch:
Nicole Heinrich und Bea Ehlers-Kerbekian
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)18. Dezember 2025
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)18. Dezember 2025
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)
Theaterstück
Beschreibung
Als Heimkind wurde Monika Haeger auf sozialistischen Kurs gebracht, als treue DDR-Bürgerin und Stasi-Mitarbeiterin spioniert sie später, getarnt als enge Freundin der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, eine wichtige Ost-Berliner Frauengruppe aus. Für die Frauen hatte das zumeist verheerende Folgen. Verhaftungen, Verhöre und sogar Ausbürgerung aus der DDR waren die Folge.
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.
Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de
Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.
Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de
Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Referent(en)
Nicole Heinrich
Buch + Regie Bea Ehlers-Kerbekian
Schauspiel
Nicole Heinrich
Buch + Regie Bea Ehlers-Kerbekian
Schauspiel
Nicole Heinrich und Bea Ehlers-Kerbekian
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)17. Dezember 2025
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)17. Dezember 2025
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)
Theaterstück
Beschreibung
Als Heimkind wurde Monika Haeger auf sozialistischen Kurs gebracht, als treue DDR-Bürgerin und Stasi-Mitarbeiterin spioniert sie später, getarnt als enge Freundin der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, eine wichtige Ost-Berliner Frauengruppe aus. Für die Frauen hatte das zumeist verheerende Folgen. Verhaftungen, Verhöre und sogar Ausbürgerung aus der DDR waren die Folge.
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.
Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de
Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.
Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de
Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Referent(en)
Nicole Heinrich
Buch + Regie Bea Ehlers-Kerbekian
Schauspiel
Nicole Heinrich
Buch + Regie Bea Ehlers-Kerbekian
Schauspiel
Stephan Krawczyk und Dipl.-Slaw. Ursula Popiolek
Vor 200 Jahren - Der Dekabristen-Aufstand vom 14. Dezember 1825. - Eine Würdigung der ersten revolutionären Erhebung in Rußland09. Dezember 2025
Vor 200 Jahren - Der Dekabristen-Aufstand vom 14. Dezember 1825. - Eine Würdigung der ersten revolutionären Erhebung in Rußland09. Dezember 2025
Vor 200 Jahren - Der Dekabristen-Aufstand vom 14. Dezember 1825. - Eine Würdigung der ersten revolutionären Erhebung in Rußland
Vortrag
Beschreibung
Der Schicksalstag 14. Dezember 1825 war zugleich Beginn und Ende. Es war der gescheiterte Versuch russischer Offiziere und Adeliger, das autokratische Zarenreich abzuschaffen und eine Verfassung einzuführen. Nach der Thronbesteigung von Zar Nikolaus I. weigerten sich die Aufständischen, ihm den Treueid zu leisten und forderten eine Reform des Staates, einschließlich der Abschaffung der Leibeigenschaft. Fünf Anführer wurden gehängt, viele degradiert sowie Hunderte nach Sibirien verbannt und zu Zwangsarbeit verurteilt.
„Wenn Du Dich auf den Weg begibst, so denke stets daran, daß Du in diesem Leben mein einziger Halt bist…“
(Katarina Trubetskaja)
Zum Jahresausklang Punsch und Gebäck
„Wenn Du Dich auf den Weg begibst, so denke stets daran, daß Du in diesem Leben mein einziger Halt bist…“
(Katarina Trubetskaja)
Zum Jahresausklang Punsch und Gebäck
Referent(en)
Stephan Krawczyk
der bekannte Liedermacher und Autor umrahmt die Veranstaltung mit Gesang und BandoneonDipl.-Slaw. Ursula Popiolek
die Gründerin, langjährige Bibliotheksleiterin und aktive Vorstandsvorsitzende des Fördervereins hält ihren spannenden Vortrag:
Stephan Krawczyk
der bekannte Liedermacher und Autor umrahmt die Veranstaltung mit Gesang und BandoneonDipl.-Slaw. Ursula Popiolek
die Gründerin, langjährige Bibliotheksleiterin und aktive Vorstandsvorsitzende des Fördervereins hält ihren spannenden Vortrag:
Prof. Dr. Udo Grashoff
GEFAHR VON INNEN - Verrat im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus25. November 2025
GEFAHR VON INNEN - Verrat im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus25. November 2025
GEFAHR VON INNEN - Verrat im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Buchpräsentation
Beschreibung
Udo Grashoff unternimmt die erste systematische Analyse der Erscheinungsformen von Verrat in der illegal tätigen KPD im »Dritten Reich«. In den Blick geraten dabei das kommunistische Überläufertum im Jahr 1933, die Kollaboration von Mitarbeitern des KPD-Nachrichtendienstes mit der Gestapo, die Resignation von emigrierten Kommunisten und die Haltung der KPD zu Spitzeltötungen. Der Autor untersucht ein breites Spektrum von Verhaltensweisen, das von skrupellosem, durch Folter erzwungenem bis zu simuliertem Verrat reicht. Zahlreiche Geschichten von Schwäche, Gewalt, Tragik und Niedertracht machen die Blindstellen des normativen Bildes sichtbar, das insbesondere aber nicht nur, in der DDR vom »antifaschistischen Wi-derstandskampf« vermittelt wurde.
Referent(en)
Prof. Dr. Udo Grashoff
der Wissenschaftliche Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut referiert zu seinem Buch:
Prof. Dr. Udo Grashoff
der Wissenschaftliche Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut referiert zu seinem Buch:
Silke Kettelhake
S O N J A : negativ – dekadent. Eine rebellische Jugend in der DDR11. November 2025
S O N J A : negativ – dekadent. Eine rebellische Jugend in der DDR11. November 2025
S O N J A : negativ – dekadent. Eine rebellische Jugend in der DDR
Buchvorstellung
Beschreibung
Eine Geschichte von Liebe und Verrat, von Abhängigkeiten und Macht, vom Schrei nach Freiheit - mundtot gemacht im Zusammenschluss von Staat und Familie.
Rostock, Mai 1968: “Wir saßen hier fest. Während in Paris, Berlin, Warschau die Straßen brannten, waren wir als Gammler verschrien und im Visier von Volkspolizei und MfS.“ Parka, Jeans, lange Haare und den Beat aus dem Kofferradio dabei, die 16-jährige Sonja und ihre Freunde halten in den Händen ein Transparent, nicht mehr als ein Stück Pappe: "Russen raus aus der CSSR!" Sie lachen. Sind lebensdurstig und leichtgläubig. Überschätzen sich, unterschätzen die Staatsmacht. Sonja wird verhaftet. Ihre Strafe: geschlossener Jugendwerkhof Torgau.
Rostock, Mai 1968: “Wir saßen hier fest. Während in Paris, Berlin, Warschau die Straßen brannten, waren wir als Gammler verschrien und im Visier von Volkspolizei und MfS.“ Parka, Jeans, lange Haare und den Beat aus dem Kofferradio dabei, die 16-jährige Sonja und ihre Freunde halten in den Händen ein Transparent, nicht mehr als ein Stück Pappe: "Russen raus aus der CSSR!" Sie lachen. Sind lebensdurstig und leichtgläubig. Überschätzen sich, unterschätzen die Staatsmacht. Sonja wird verhaftet. Ihre Strafe: geschlossener Jugendwerkhof Torgau.
Referent(en)
Silke Kettelhake
die Journalistin und Autorin stellt ihr Buch vor:
Silke Kettelhake
die Journalistin und Autorin stellt ihr Buch vor:
Pfr. i.R. Josef Rudolf
Das schwierigste Bistum der Welt – Kirche im Ausnahmezustand28. Oktober 2025
Das schwierigste Bistum der Welt – Kirche im Ausnahmezustand28. Oktober 2025
Das schwierigste Bistum der Welt – Kirche im Ausnahmezustand
Vortrag
Beschreibung
Ein zutiefst menschenfeindliches Weltbild sieht der Altpfarrer im zugrunde gegangenen sozialistischen Gesellschaftssystem am Werk.
„Ich möchte etwas gegen die drohende Glorifizierung der DDR tun. Viele sagen, es sei doch gar nicht schlecht gewesen, auch nicht für Christen. Doch, es war schlimm!“
In seinem Vortrag wird er auf die Kirche im geteilten Berlin eingehen und die verschiedenen Herausforderungen aufzeigen, die er als Geheimsekretär von Kardinal Meisner in den 1980er Jahren zu bewältigen hatte.
„Ich möchte etwas gegen die drohende Glorifizierung der DDR tun. Viele sagen, es sei doch gar nicht schlecht gewesen, auch nicht für Christen. Doch, es war schlimm!“
In seinem Vortrag wird er auf die Kirche im geteilten Berlin eingehen und die verschiedenen Herausforderungen aufzeigen, die er als Geheimsekretär von Kardinal Meisner in den 1980er Jahren zu bewältigen hatte.
Referent(en)
Pfr. i.R. Josef Rudolf
der katholische Geistliche und ehemalige Geheimsekretär von Kardinal Meißner hält seinen interessanten Vortrag:
Pfr. i.R. Josef Rudolf
der katholische Geistliche und ehemalige Geheimsekretär von Kardinal Meißner hält seinen interessanten Vortrag:
Christian Bäucker
HEIMATKUNDE14. Oktober 2025
HEIMATKUNDE14. Oktober 2025
HEIMATKUNDE
Filmvorstellung
Beschreibung
Eine Schule im Dornröschenschlaf. „Wir wollten, dass es vorwärts geht, dass wir vorwärts kommen … Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit. Das waren unsere Erziehungsziele.“ so erinnert sich der Schuldirektor.
Der Filmemacher Christian Bäucker tastet sich langsam vor. Im Regal steht der Roman „Die Mutter“ von Maxim Gorki. Ein Schüler liest aus einem alten Aufsatz. Eine Lehrerin rezitiert Wilhelm Buschs Fabel „Bewaffneter Friede“, und wir erfahren von der Geschichte der Lilo Herrmann, einer kommunistischen Widerstandskämpferin gegen die Nazis. Hier wurde vorurteilsfrei und offen gefragt. Dem Film gelingt ein differenziertes Bild vom DDR-Schulsystem, das Erziehungsauftrag und Gesinnungsterror nebeneinander stehenlässt. Ein Film, der noch vor 10 Jahren so nicht möglich gewesen wäre.
Der Filmemacher Christian Bäucker tastet sich langsam vor. Im Regal steht der Roman „Die Mutter“ von Maxim Gorki. Ein Schüler liest aus einem alten Aufsatz. Eine Lehrerin rezitiert Wilhelm Buschs Fabel „Bewaffneter Friede“, und wir erfahren von der Geschichte der Lilo Herrmann, einer kommunistischen Widerstandskämpferin gegen die Nazis. Hier wurde vorurteilsfrei und offen gefragt. Dem Film gelingt ein differenziertes Bild vom DDR-Schulsystem, das Erziehungsauftrag und Gesinnungsterror nebeneinander stehenlässt. Ein Film, der noch vor 10 Jahren so nicht möglich gewesen wäre.
Referent(en)
Christian Bäucker
der Regisseur zeigt seinen beeindruckenden Dokumentarfilm (89 min, Deutschland 2022):
Christian Bäucker
der Regisseur zeigt seinen beeindruckenden Dokumentarfilm (89 min, Deutschland 2022):
Dr. Rosemarie Zens
Flucht und Vertreibung – Erinnerungen der zweiten Generation30. September 2025
Flucht und Vertreibung – Erinnerungen der zweiten Generation30. September 2025
Flucht und Vertreibung – Erinnerungen der zweiten Generation
Buchvorstellung
Beschreibung
Die Zahl der deutschen Vertriebenen und Flüchtlinge um 1945 betrug mehr als zehn Millionen Menschen. Auch in anderen Ländern, allen voran Polen, gab es einige Millionen Vertriebene. Die Zahl der zwischen 1945 und etwa 1970 in solchen Flüchtlings- und Vertriebenenfamilien Geborenen, die sogenannte »zweite Generation der Vertriebenen«, ist entsprechend groß. Diese Anthologie beruht auf vielen Gesprächen mit Vertretern dieser Altersgruppe aus Deutschland und Polen. Es geht um die Bedeutung der verlorenen Heimat der Eltern für das eigene Leben, für die eigene Identität, über lange nicht begriffene Erfahrungen von Fremdsein und Ausgrenzung.
Referent(en)
Dr. Rosemarie Zens
die in Bad Polzin/ Pommern geborene Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Psychotherapeutin stellt das von ihr mitherausgegebene Buch vor:
Dr. Rosemarie Zens
die in Bad Polzin/ Pommern geborene Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Psychotherapeutin stellt das von ihr mitherausgegebene Buch vor:
Dr. Zsuzsa Breier
1989 – Das Jahr beginnt16. September 2025
1989 – Das Jahr beginnt16. September 2025
1989 – Das Jahr beginnt
Buchvorstellung
Beschreibung
Zsuzsa Breier erzählt vom Freiheitskampf der 1989er Zeitenwende in Ungarn und den beiden deutschen Staaten – aber nicht vom (bekannten) Ende her: Es führt durch wechselnde Ereignisse und Perspektiven in die damalige Zeit hinein. Vom frenetischen Beifall beim Wiener Neujahrskonzert für die „edle ungarische Nation“ über die propaganda-trockenen Neujahrsgrüße eines Erich Honecker, bis hin zu dem merkwürdigen Wunsch von Bundeskanzler Kohl, die Bundesrepublikaner mögen „mehr Freude“ haben; von den Inaugurationsworten des neu gewählten US-Präsidenten, die sich bald schon als prophetisch erweisen werden („freedom works“), bis hin zu den tödlichen Fluchtversuchen an der Berliner Mauer, so vielfältig ist das Archivmaterial, das Zsuzsa Breier kunstvoll zu einer neuen Geschichte verwebt.
Referent(en)
Dr. Zsuzsa Breier
die deutsch-ungarische Literaturwissenschaftlerin, Diplomatin, ehemalige Staatssekretärin und Autorin liest aus ihrem Buch:
Dr. Zsuzsa Breier
die deutsch-ungarische Literaturwissenschaftlerin, Diplomatin, ehemalige Staatssekretärin und Autorin liest aus ihrem Buch:
Dr. Anita Krätzner-Ebert
Dimensionen des Verrats - Politische Denunziation in der DDR02. September 2025
Dimensionen des Verrats - Politische Denunziation in der DDR02. September 2025
Dimensionen des Verrats - Politische Denunziation in der DDR
Buchvorstellung
Beschreibung
Die Studie analysiert die politische Denunziation in der DDR multiperspektivisch: Sie unterscheidet deren kommunikative Spezifika im Brief, per Telefon und beim persönlichen Erscheinen auf der Dienststelle – sowie im institutionellen Kontext organisierter Spitzeltätigkeit. Sie entwickelt eine Typologie Inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit auf der Grundlage des Denunziationsgehalts der übermittelten Informationen. Ein weiterer Aspekt sind die Verratshandlungen in unterschiedlichen sozialen Kontexten – in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz oder unter Fremden –, die sich hinsichtlich der dabei wirkenden Loyalitäten erheblich unterscheiden.
Referent(en)
Dr. Anita Krätzner-Ebert
die Historikerin referiert zum Thema ihres spannenden Buchs:
Dr. Anita Krätzner-Ebert
die Historikerin referiert zum Thema ihres spannenden Buchs:
Bernd Lippmann
Der HITLER-STALIN-PAKT19. August 2025
Der HITLER-STALIN-PAKT19. August 2025
Der HITLER-STALIN-PAKT
Vortrag
Beschreibung
Der offizielle Teil war der eigentliche Nichtangriffspakt, in dem sich die Unterzeichner verpflichteten, sich gegenseitig nicht anzugreifen und die gegenseitige Neutralität im Falle eines Angriffs durch einen Dritten zusicherte. Ebenfalls galt als vereinbart, dass sich keine der Parteien an Maßnahmen anderer Mächte beteiligen dürfe, die sich direkt oder indirekt gegen die jeweils andere Partei richteten. Der Nichtangriffspakt war für eine Dauer von zehn Jahren ausgelegt und sollte sich danach automatisch um weitere fünf Jahre verlängern, sofern er nicht von einem oder beiden Unterzeichnerstaaten aufgekündigt würde. In dem geheimen Zusatzprotokoll sicherten sich beide Länder Einflussbereiche in Osteuropa, indem sie einzelne Länder untereinander aufteilten. Estland, Lettland und Bessarabien wurden dem sowjetischen Bereich zugesprochen. Polen sollte entlang der Flüsse Narew, Weichsel und San geteilt werden.
Referent(en)
Bernd Lippmann
der ehem. DDR-Häftling hält seinen Vortrag aus Anlass des Europäischen Tags des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus:
Bernd Lippmann
der ehem. DDR-Häftling hält seinen Vortrag aus Anlass des Europäischen Tags des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus:
Hanno Schult
GUK Smersch 1943-1946. Die Geschichte des Militärgeheimdienstes05. August 2025
GUK Smersch 1943-1946. Die Geschichte des Militärgeheimdienstes05. August 2025
GUK Smersch 1943-1946. Die Geschichte des Militärgeheimdienstes
Vortrag
Beschreibung
Als mit Geheimbefehl Stalins vom 19. April 1943 ein neuer militärischer Geheimdienst in der Roten Armee geschaffen wurde, war dies ein ihm direkt unterstelltes streng geheimes Organ zum Kampf gegen feindliche und Spionagetätigkeit in den eigenen Reihen. Es entwickelte sich in den letzten Jahren des Großen Vaterländischen Krieges in den von der Roten Armee „befreiten“ Gebieten Ost - und Ostmitteleuropas zu einem Instrument des Schreckens und war ein wichtiges stalinistisches Exekutivorgan in der Anfangsphase der stalinistischen Sowjetisierung Europas und dies im Kontext der internationalen „Befreiungsmission“ durch die Rote Armee.
Referent(en)
Hanno Schult
der Referent hält seinen Vortrag zu:
Hanno Schult
der Referent hält seinen Vortrag zu:
Hans-Hermann Lochen
Die Betreuung westlicher Häftlinge in der DDR22. Juli 2025
Die Betreuung westlicher Häftlinge in der DDR22. Juli 2025
Die Betreuung westlicher Häftlinge in der DDR
Vortrag
Beschreibung
Von ihrer Eröffnung im Jahr 1974 bis zum Ende 1989 betreute die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Ost-Berlin Hunderte westdeutscher und West-Berliner Häftlinge, die aus unterschiedlichen Gründen in Untersuchungshaftanstalten und Strafvollzugseinrichtungen der DDR inhaftiert waren. Dabei ging es in erster Linie darum, den Betroffenen ihre äußerst schwierige Haftsituation soweit wie möglich zu erleichtern und ihre psychische Stabilität zu stärken. Dies geschah durch regelmäßige Besuche und Briefkontakte, die den Inhaftierten die Gewissheit gaben, dass ihr Schicksal im Westen aufmerksam verfolgt wurde. Vorrangiges Ziel war natürlich immer eine vorzeitige Freilassung. Auch wenn die Ständige Vertretung nicht für die Verhandlungen über den Freikauf politischer Gefangener und deutsch-deutsche Familienzusammenführungen zuständig war, unterstützte sie im Rahmen ihrer Tätigkeit die entsprechenden "besonderen Bemühungen" der Bundesregierung.
Referent(en)
Hans-Hermann Lochen
der Ministerialrat a.D. vom Bundesministerium der Justiz referiert zum Thema:
Hans-Hermann Lochen
der Ministerialrat a.D. vom Bundesministerium der Justiz referiert zum Thema:
Dipl. Ing. Detlev Vreisleben
Streng geheim! Die Observations- und Abhörtechnik des MfS08. Juli 2025
Streng geheim! Die Observations- und Abhörtechnik des MfS08. Juli 2025
Streng geheim! Die Observations- und Abhörtechnik des MfS
Vortrag
Beschreibung
Die Stasi wollte bereits in den 1970er Jahren Detlev Vreisleben, damals westdeutscher Student der Nachrichtentechnik, als inoffiziellen Mitarbeiter anwerben – jedoch ohne Erfolg. Später wurde er, trotz dieser Erfahrung, ein leidenschaftlicher Sammler von Kameras und Geheimdiensttechnik des MfS. Seine Forschungsergebnisse und eine umfangreiche Sammlung ermöglichen verblüffende Einblicke in die Observations- und Abhörtechnik der Stasi. Er präsentiert sie mithilfe eines reich bebilderten Vortrags, stellt originale Technik vor und erläutert spezielle Geräte, wie das Abhörgerät aus dem Spielfilm „Das Leben der Anderen“.
Referent(en)
Dipl. Ing. Detlev Vreisleben
der Experte für Nachrichtentechnik hält seinen Vortrag:
Dipl. Ing. Detlev Vreisleben
der Experte für Nachrichtentechnik hält seinen Vortrag:
Dr. Gerhard Barkleit
HEINZ BARWICH - Ein unruhiger Weltverbesserer und die Kraft des Atoms24. Juni 2025
HEINZ BARWICH - Ein unruhiger Weltverbesserer und die Kraft des Atoms24. Juni 2025
HEINZ BARWICH - Ein unruhiger Weltverbesserer und die Kraft des Atoms
Buchvorstellung
Beschreibung
Gerhard Barkleit widmet seine dritte Biografie dem herausragenden Physiker der DDR und Gründungsdirektor des Zentralinstituts für Kernforschung Rossendorf der AdW Heinz Barwich. Der 1911 in Berlin geborene Barwich folgte 1945 seinem akademischen Lehrer, Nobelpreisträger Gustav Hertz, in die Sowjetunion und leistete dort einen mit dem Stalinpreis gewürdigten Beitrag zur Entwicklung der Atombombe. 1956 wurde er zum Professor an der TH Dresden berufen. Die Ernennung des aus britischer Haft entlassenen genialen Physikers und Atomspions Klaus Fuchs zu seinem Stellvertreter konnte er nicht verhindern. Er wich als Vizedirektor in das Vereinigte Institut für Kernforschung der Länder des Ostblocks aus. Bedenkenlos versuchte Barwich, sowohl das MfS als auch die CIA für seine Ziele zu instrumentalisieren.
Referent(en)
Dr. Gerhard Barkleit
der Historiker stellt sein spannendes Buch vor:
Dr. Gerhard Barkleit
der Historiker stellt sein spannendes Buch vor:
Jörg Drieselmann
Der Volksaufstand vom 17. Juni 195310. Juni 2025
Der Volksaufstand vom 17. Juni 195310. Juni 2025
Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953
Vortrag
Beschreibung
Bereits im Frühjahr 1953 gab es in der DDR heftige Unruhen auf dem Land wegen der voranschreitenden Zwangskollektivierung. Am 17. Juni 1953 sind im Osten Deutschlands, ausgehend von den Protesten der Berliner Bauarbeiter der Stalin-Allee, über eine Million Menschen auf der Straße. Aus einem Arbeiterprotest gegen Normerhöhungen wird ein Volksaufstand, der die gesamte DDR erfasst. Einzig das blutige Eingreifen sowjetischer Truppen sichert an diesem Tag die kommunistische Diktatur des SED-Regimes bis 1989. Was bleibt, ist ein äußerst erinnerungswürdiges Datum der deutschen Demokratiegeschichte, denn erstmals gingen im sowjetisch dominierten Ostblock eine so hohe Zahl von Bürgern für demokratische Werte wie Meinungsfreiheit, freie Wahlen und eine Wiedervereinigung auf die Straße.
Referent(en)
Jörg Drieselmann
der langjährige Leiter des Stasimuseums Berlin hält aus neuer Sicht seinen Vortrag:
Jörg Drieselmann
der langjährige Leiter des Stasimuseums Berlin hält aus neuer Sicht seinen Vortrag:
Thomas Lukow
Das Ministerium für Staatssicherheit im DDR-Fußball27. Mai 2025
Das Ministerium für Staatssicherheit im DDR-Fußball27. Mai 2025
Das Ministerium für Staatssicherheit im DDR-Fußball
Vortrag
Beschreibung
Auch in der DDR galt Fußball als die schönste Nebensache der Welt. Die Massenwirksamkeit dieser Sportart war auch den Genossen im SED-Politbüro bewusst. Über ihr MfS ließen sie daher einerseits sämtliche Fan-Clubs und auch das restliche Publikum bei nationalen und internationalen Fußballspielen überwachen. Ein spezieller Schwerpunkt war andererseits die lückenlose Kontrolle der aktiven Spieler aller Vereine. Der überdimensionale Aufwand zeigt einmal mehr, wie groß die Angst vor der eigenen Bevölkerung tatsächlich war. Die Überwachungsmethoden sind in ihrer Subtilität nicht zu übertreffen, zeigen aber auch skurrile und realsatirische Situationen.
Referent(en)
Thomas Lukow
der Referent und ehemalige politische DDR-Häftling hält multimedial seinen Vortrag:
Thomas Lukow
der Referent und ehemalige politische DDR-Häftling hält multimedial seinen Vortrag:
Steffen Lutz Matkowitz
Möglichkeiten und Unmöglichkeiten eines politisch-satirischen Kabaretts in der DDR-Diktatur13. Mai 2025
Möglichkeiten und Unmöglichkeiten eines politisch-satirischen Kabaretts in der DDR-Diktatur13. Mai 2025
Möglichkeiten und Unmöglichkeiten eines politisch-satirischen Kabaretts in der DDR-Diktatur
Vortrag
Beschreibung
Der Gründer und künstlerische Leiter des 1981 gegründeten Kabaretts LEIPZIGER BRETTL, Sachsens kleinster Bühne, erzählt von seinem Wirken. Steffen Lutz Matkowitz, 1952 in Leipzig geboren, wollte bereits seit seiner Kindheit "auf den Brettern der Welt" stehen. Sein Studienwunsch "Schauspieler" wurde wegen Verweigerung der Teilnahme an der vormilitärischen Ausbildung 1977 und seinem FDJ-Austritt nicht möglich. Nur auf dem 2. Bildungsweg gelang ihm ein Studium der Kulturwissenschaft, und später gründete er dann sein Kabarett. Regelmäßig erhielt er Aufführungsverbote, 1983 Berufsverbot, und 1986 konnte er nach Protesten in die Bundesrepublik Deutschland ausreisen.
Referent(en)
Steffen Lutz Matkowitz
der Leipziger Kabarettist hält seinen Vortrag zum Thema:
Steffen Lutz Matkowitz
der Leipziger Kabarettist hält seinen Vortrag zum Thema:
Gisela B. Adam
MASCHA KALÉKO - „Vergessen ist ein schweres Wort …“29. April 2025
MASCHA KALÉKO - „Vergessen ist ein schweres Wort …“29. April 2025
MASCHA KALÉKO - „Vergessen ist ein schweres Wort …“
Vortrag
Beschreibung
Nach frühen Erfolgen mit Gedichten in der Tradition Heines und Tucholskys wurde Mascha Kaléko von den Nazis zur Aufgabe ihrer Heimat und ihrer Karriere gezwungen. Das Gefühl, Außenseiterin zu sein, kannte sie aus ihrer Kindheit, seit ihre Familie aus dem armen Galizien nach Deutschland gekommen war. Aber sie passte sich schnell an, beherrschte den Berliner Dialekt bald perfekt, war voller Energie, frech, unangepasst und doch tief zerrissen - wie erste Gedichte zeigen. Ab 1933 verdunkelte sich auch ihr Lebensraum, sie durfte nicht mehr publizieren. Als Jüdin gelang es ihr, 1938 zu emigrieren, sie floh nach New York, später nach Israel. Sie war überall einsam, überall unglücklich. Ihr Gedicht „Im Exil“ beginnt mit dem Heine-Vers „Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ und endet: „Ich habe manchmal Heimweh, / Ich weiß nur nicht, wonach.“
Referent(en)
Gisela B. Adam
die Germanistin und Kunstwissenschaftlerin hält ihren Vortrag zu:
Gisela B. Adam
die Germanistin und Kunstwissenschaftlerin hält ihren Vortrag zu:

