Veranstaltungsarchiv
VeranstaltungstitelDatum
Prof. Dr. phil. Tatjana Kuharenoka (LETTLAND)
ALJA RACHMANOWA (1898 - 1991)03. März 2026
ALJA RACHMANOWA (1898 - 1991)03. März 2026
ALJA RACHMANOWA (1898 - 1991)
Vortrag
Beschreibung
Die russische Schriftstellerin, 1925 ohne Angabe von Gründen aus ihrer Heimat ausgewiesen, deren Tagebuchaufzeichnungen in 21 Sprachen übersetzt wurden und damit als einer der bekanntesten Schriftstellerinnen der Zwischenkriegszeit gilt, beschreibt in ihrem Oeuvre mit Werken wie „Liebe, Tscheka und Tod“ eindrucksvoll das Leben vor und nach der Oktoberrevolution. Eines ihrer zahlreichen Bestseller „Die Fabrik des neuen Menschen“ (1935) erhielt als bester antibolschewistischer Roman den ersten Preis der Académie d’Education et d’Etudes Sociales in Paris.
Referent(en)
Prof. Dr. phil. Tatjana Kuharenoka (LETTLAND)
von der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Riga, hält einen Vortrag über Leben und Werk der bedeutenden russischen Schriftstellerin:
Prof. Dr. phil. Tatjana Kuharenoka (LETTLAND)
von der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Riga, hält einen Vortrag über Leben und Werk der bedeutenden russischen Schriftstellerin:
Max Remke
AYN RAND – Denkerin gegen die Unfreiheit17. Februar 2026
AYN RAND – Denkerin gegen die Unfreiheit17. Februar 2026
AYN RAND – Denkerin gegen die Unfreiheit
Vortrag
Beschreibung
1905 in St. Petersburg geboren, 1926 aus der Sowjetunion in die USA geflohen, Hollywood-Enthusiastin, millionenfache Bestsellerautorin, scharfe Kommentatorin und kontroverse Philosophin – Ayn Rand (geboren Alissa Rosenbaum) gehört zu den prägendsten Gestalten der US-Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ihre großen, philosophischen Romane stehen in ihrer kulturellen Bedeutung für viele direkt hinter der Bibel. Doch in Deutschland ist diese leidenschaftliche Streiterin gegen jeden staatlichen Autoritarismus und für das Recht auf das eigene Leben eines jeden Menschen fast unbekannt. Und das obwohl Sie eine einzigartige, gerade auch moralische Rechtfertigung der individuellen Freiheit vertritt. Zeit für eine Entdeckungsreise.
Referent(en)
Max Remke
Leiter der Gedenkbibliothek, Historiker und Politikwissenschaftler hält einen Vortrag zum Thema:
Max Remke
Leiter der Gedenkbibliothek, Historiker und Politikwissenschaftler hält einen Vortrag zum Thema:
Vera Lengsfeld
"Ist mir egal. Wie Angela Merkel die CDU und Deutschland ruiniert hat"11. Februar 2026
"Ist mir egal. Wie Angela Merkel die CDU und Deutschland ruiniert hat"11. Februar 2026
"Ist mir egal. Wie Angela Merkel die CDU und Deutschland ruiniert hat"
Buchpräsentation
Beschreibung
Die Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld lernte Angela Merkel nach der Wende von 1989 kennen. Während Merkel sich die CDU ausgesucht hatte, wurde die bereits politisch erfahrene Vera Lengsfeld für die Grünen in den Bundestag gewählt. Später trafen die beiden Frauen in der CDU aufeinander und pflegten zunächst ein gutes Miteinander. Das Verhältnis zu Merkel kühlte in dem Maße ab, in dem sich die Kanzlerin von den Grundsätzen der Partei und den christlich-demokratischen Werten verabschiedete. Vera Lengsfeld erlebte diesen Wandel hautnah und zeigt in der Retrospektive, wie Merkel die Partei und Deutschland Schritt für Schritt entkernte und damit zum großen Teil mitverantwortlich ist für die heutigen Probleme des Landes. Glaubwürdig, kompetent und spannend beschreibt Vera Lengsfeld diesen Prozess. Dieses Buch will einen Beitrag dazu leisten, mit dem servilen Merkel-Mythos Schluss zu machen.
Referent(en)
Vera Lengsfeld
die Publizistin, DDR-Bürgerrechtlerin und ehem. Bundestagsabgeordnete liest aus ihrem Buch:
Vera Lengsfeld
die Publizistin, DDR-Bürgerrechtlerin und ehem. Bundestagsabgeordnete liest aus ihrem Buch:
Sybille Krägel
Das NKWD-Lager Tost / Oberschlesien: Die Suche nach den Toten03. Februar 2026
Das NKWD-Lager Tost / Oberschlesien: Die Suche nach den Toten03. Februar 2026
Das NKWD-Lager Tost / Oberschlesien: Die Suche nach den Toten
Filmvorstellung, Gespräch
Beschreibung
Dokumentarfilm, Vortrag und Diskussion:
Seit über 30 Jahren widmet sich Sybille Krägel der akribischen Rekonstruktion der Lagergeschichte. Aus einer persönlichen Spurensuche nach dem Schicksal ihres Vaters, der 1945 in Tost/Toszek ums Leben kam, entwickelte sie eine umfassende Forschungsarbeit. Sie entzifferte russische Häftlingslisten, identifizierte hunderte Opfer, dokumentierte Schicksale und trug zur Errichtung eines würdigen Gedenkortes bei. Ihre Liste umfasst inzwischen mehr als 4.500 Namen der Internierten. Sybille Krägel organisierte zahlreiche deutsch-polnische Gedenktreffen, pflegt enge Kontakte zu Überlebenden und Angehörigen und wirkt maßgeblich an Publikationen sowie der Vorbereitung von Suchmaßnahmen nach Massengräbern mit. Für ihre Arbeit wurde sie bereits zur Ehrenbürgerin der polnischen Stadt Toszek ernannt und im September 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Seit über 30 Jahren widmet sich Sybille Krägel der akribischen Rekonstruktion der Lagergeschichte. Aus einer persönlichen Spurensuche nach dem Schicksal ihres Vaters, der 1945 in Tost/Toszek ums Leben kam, entwickelte sie eine umfassende Forschungsarbeit. Sie entzifferte russische Häftlingslisten, identifizierte hunderte Opfer, dokumentierte Schicksale und trug zur Errichtung eines würdigen Gedenkortes bei. Ihre Liste umfasst inzwischen mehr als 4.500 Namen der Internierten. Sybille Krägel organisierte zahlreiche deutsch-polnische Gedenktreffen, pflegt enge Kontakte zu Überlebenden und Angehörigen und wirkt maßgeblich an Publikationen sowie der Vorbereitung von Suchmaßnahmen nach Massengräbern mit. Für ihre Arbeit wurde sie bereits zur Ehrenbürgerin der polnischen Stadt Toszek ernannt und im September 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.
Referent(en)
Sybille Krägel
die Leiterin der Initiativgruppe NKWD-Lager Tost/Oberschlesien 1945 referiert multimedial zu:
Sybille Krägel
die Leiterin der Initiativgruppe NKWD-Lager Tost/Oberschlesien 1945 referiert multimedial zu:
Thomas Lukow
Journalismus in der DDR20. Januar 2026
Journalismus in der DDR20. Januar 2026
Journalismus in der DDR
Vortrag
Beschreibung
Journalismus definiert sich in der Sammlung, Prüfung, Aufbereitung und Verbreitung von Informationen. Dabei geht es darum, Fakten sachlich, unabhängig und nachprüfbar darzustellen, Meinungen von Nachrichten zu trennen und gesellschaftliche Debatten zu ermöglichen! Davon sind Diktaturen weit entfernt. Der Journalismus in der DDR war in erster Linie ein ideologisches Sprachrohr der SED. Grundlage der Berichterstattung war der Marxismus/Leninismus. Ein wichtiges Kriterium auch für die Zulassung zum Journalistik-Studium. Sämtliche Leitungsposten in diesem Bereich wurden von Parteikadern besetzt und von übergeordneten Parteiinstitutionen kontrolliert. Die Produkte in den Printmedien, wie auch bei Rundfunk und Fernsehen, waren somit reine Agitprop-Veranstaltungen (Agitation u. Propaganda). Wie das im Einzelnen aussah und mitunter groteske Blüten trieb, möchte der Referent in seinem intensiv recherchierten Vortrag beleuchten.
Referent(en)
Thomas Lukow
der Referent und ehemalige politische DDR-Häftling hält multimedial seinen Vortrag:
Thomas Lukow
der Referent und ehemalige politische DDR-Häftling hält multimedial seinen Vortrag:
Monika Lembke
„Wir dulden noch viel zu viel" - Der Weiße Kreis: Ein stiller Protest, der in die Freiheit führte06. Januar 2026
„Wir dulden noch viel zu viel" - Der Weiße Kreis: Ein stiller Protest, der in die Freiheit führte06. Januar 2026
„Wir dulden noch viel zu viel" - Der Weiße Kreis: Ein stiller Protest, der in die Freiheit führte
Lesung
Beschreibung
Nachdem der Ausreiseantrag der Familie abgelehnt wurde, sah sich die Familie massiven Schikanen durch die Staatssicherheit ausgesetzt. Die Autorin und ihr Ehemann verloren ihre Arbeitsstelle, wurden drangsaliert und einer der Söhne beendete deshalb sein Leben. Ab Juni 1983 war Monika Lembke Mitorganisatorin des „Weißen Kreises“ in Jena, einer Gruppe von Menschen, die ihren Wunsch nach Ausreise öffentlich machten, indem sie jeden Samstag in Jena demonstrierten. Erst daraufhin durfte sie mit ihrem Ehemann und dem jüngsten Sohn im August 1983 in die Bundesrepublik ausreisen. Das Buch erzählt die Geschichte ihrer Familie und jener Protestgruppe. Dabei wird deutlich, wie sich die Ausreisebewegung zum politischen Sprengstoff für die Machthaber in der DDR entwickelte.
Referent(en)
Monika Lembke
die Autorin und Zeitzeugin liest aus ihrem bewegenden Buch:
Monika Lembke
die Autorin und Zeitzeugin liest aus ihrem bewegenden Buch:
Nicole Heinrich und Bea Ehlers-Kerbekian
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)18. Dezember 2025
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)18. Dezember 2025
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)
Theaterstück
Beschreibung
Als Heimkind wurde Monika Haeger auf sozialistischen Kurs gebracht, als treue DDR-Bürgerin und Stasi-Mitarbeiterin spioniert sie später, getarnt als enge Freundin der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, eine wichtige Ost-Berliner Frauengruppe aus. Für die Frauen hatte das zumeist verheerende Folgen. Verhaftungen, Verhöre und sogar Ausbürgerung aus der DDR waren die Folge.
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.
Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de
Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.
Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de
Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Referent(en)
Nicole Heinrich
Buch + Regie Bea Ehlers-Kerbekian
Schauspiel
Nicole Heinrich
Buch + Regie Bea Ehlers-Kerbekian
Schauspiel
Nicole Heinrich und Bea Ehlers-Kerbekian
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)17. Dezember 2025
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)17. Dezember 2025
"MONIKA HAEGER - inside stasi" (DOKU-Monodrama; 75 min.)
Theaterstück
Beschreibung
Als Heimkind wurde Monika Haeger auf sozialistischen Kurs gebracht, als treue DDR-Bürgerin und Stasi-Mitarbeiterin spioniert sie später, getarnt als enge Freundin der Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, eine wichtige Ost-Berliner Frauengruppe aus. Für die Frauen hatte das zumeist verheerende Folgen. Verhaftungen, Verhöre und sogar Ausbürgerung aus der DDR waren die Folge.
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.
Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de
Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Das Stück erzählt entlang der Erinnerungen von Monika Haeger (1945-2006) vom dunkelsten Teil ostdeutscher Geschichte. Zur Sprache kommen dabei mit den Stimmen der Opfer auch die frühen Verfolgungen in der SBZ mit seinen Speziallagern, das Frauengefängnis Hoheneck, die Toten an der Mauer sowie der berüchtigte Jugendwerkhof Torgau.
Zur Besseren Planung wird um Anmeldung gebeten unter:
stasi-theater@web.de
Mehr Infos dazu unter:
https://www.nicoleheinrich.com/monika-haeger-theaterstueck;
https://www.pointalpha.com/veranstaltung/theaterstueck-monika-haeger-inside-stasi-eine-stasi-agentin-erzaehlt/
Referent(en)
Nicole Heinrich
Buch + Regie Bea Ehlers-Kerbekian
Schauspiel
Nicole Heinrich
Buch + Regie Bea Ehlers-Kerbekian
Schauspiel
Stephan Krawczyk und Dipl.-Slaw. Ursula Popiolek
Vor 200 Jahren - Der Dekabristen-Aufstand vom 14. Dezember 1825. - Eine Würdigung der ersten revolutionären Erhebung in Rußland09. Dezember 2025
Vor 200 Jahren - Der Dekabristen-Aufstand vom 14. Dezember 1825. - Eine Würdigung der ersten revolutionären Erhebung in Rußland09. Dezember 2025
Vor 200 Jahren - Der Dekabristen-Aufstand vom 14. Dezember 1825. - Eine Würdigung der ersten revolutionären Erhebung in Rußland
Vortrag
Beschreibung
Der Schicksalstag 14. Dezember 1825 war zugleich Beginn und Ende. Es war der gescheiterte Versuch russischer Offiziere und Adeliger, das autokratische Zarenreich abzuschaffen und eine Verfassung einzuführen. Nach der Thronbesteigung von Zar Nikolaus I. weigerten sich die Aufständischen, ihm den Treueid zu leisten und forderten eine Reform des Staates, einschließlich der Abschaffung der Leibeigenschaft. Fünf Anführer wurden gehängt, viele degradiert sowie Hunderte nach Sibirien verbannt und zu Zwangsarbeit verurteilt.
„Wenn Du Dich auf den Weg begibst, so denke stets daran, daß Du in diesem Leben mein einziger Halt bist…“
(Katarina Trubetskaja)
Zum Jahresausklang Punsch und Gebäck
„Wenn Du Dich auf den Weg begibst, so denke stets daran, daß Du in diesem Leben mein einziger Halt bist…“
(Katarina Trubetskaja)
Zum Jahresausklang Punsch und Gebäck
Referent(en)
Stephan Krawczyk
der bekannte Liedermacher und Autor umrahmt die Veranstaltung mit Gesang und BandoneonDipl.-Slaw. Ursula Popiolek
die Gründerin, langjährige Bibliotheksleiterin und aktive Vorstandsvorsitzende des Fördervereins hält ihren spannenden Vortrag:
Stephan Krawczyk
der bekannte Liedermacher und Autor umrahmt die Veranstaltung mit Gesang und BandoneonDipl.-Slaw. Ursula Popiolek
die Gründerin, langjährige Bibliotheksleiterin und aktive Vorstandsvorsitzende des Fördervereins hält ihren spannenden Vortrag:
Prof. Dr. Udo Grashoff
GEFAHR VON INNEN - Verrat im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus25. November 2025
GEFAHR VON INNEN - Verrat im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus25. November 2025
GEFAHR VON INNEN - Verrat im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus
Buchpräsentation
Beschreibung
Udo Grashoff unternimmt die erste systematische Analyse der Erscheinungsformen von Verrat in der illegal tätigen KPD im »Dritten Reich«. In den Blick geraten dabei das kommunistische Überläufertum im Jahr 1933, die Kollaboration von Mitarbeitern des KPD-Nachrichtendienstes mit der Gestapo, die Resignation von emigrierten Kommunisten und die Haltung der KPD zu Spitzeltötungen. Der Autor untersucht ein breites Spektrum von Verhaltensweisen, das von skrupellosem, durch Folter erzwungenem bis zu simuliertem Verrat reicht. Zahlreiche Geschichten von Schwäche, Gewalt, Tragik und Niedertracht machen die Blindstellen des normativen Bildes sichtbar, das insbesondere aber nicht nur, in der DDR vom »antifaschistischen Wi-derstandskampf« vermittelt wurde.
Referent(en)
Prof. Dr. Udo Grashoff
der Wissenschaftliche Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut referiert zu seinem Buch:
Prof. Dr. Udo Grashoff
der Wissenschaftliche Mitarbeiter am Hannah-Arendt-Institut referiert zu seinem Buch:
Silke Kettelhake
S O N J A : negativ – dekadent. Eine rebellische Jugend in der DDR11. November 2025
S O N J A : negativ – dekadent. Eine rebellische Jugend in der DDR11. November 2025
S O N J A : negativ – dekadent. Eine rebellische Jugend in der DDR
Buchvorstellung
Beschreibung
Eine Geschichte von Liebe und Verrat, von Abhängigkeiten und Macht, vom Schrei nach Freiheit - mundtot gemacht im Zusammenschluss von Staat und Familie.
Rostock, Mai 1968: “Wir saßen hier fest. Während in Paris, Berlin, Warschau die Straßen brannten, waren wir als Gammler verschrien und im Visier von Volkspolizei und MfS.“ Parka, Jeans, lange Haare und den Beat aus dem Kofferradio dabei, die 16-jährige Sonja und ihre Freunde halten in den Händen ein Transparent, nicht mehr als ein Stück Pappe: "Russen raus aus der CSSR!" Sie lachen. Sind lebensdurstig und leichtgläubig. Überschätzen sich, unterschätzen die Staatsmacht. Sonja wird verhaftet. Ihre Strafe: geschlossener Jugendwerkhof Torgau.
Rostock, Mai 1968: “Wir saßen hier fest. Während in Paris, Berlin, Warschau die Straßen brannten, waren wir als Gammler verschrien und im Visier von Volkspolizei und MfS.“ Parka, Jeans, lange Haare und den Beat aus dem Kofferradio dabei, die 16-jährige Sonja und ihre Freunde halten in den Händen ein Transparent, nicht mehr als ein Stück Pappe: "Russen raus aus der CSSR!" Sie lachen. Sind lebensdurstig und leichtgläubig. Überschätzen sich, unterschätzen die Staatsmacht. Sonja wird verhaftet. Ihre Strafe: geschlossener Jugendwerkhof Torgau.
Referent(en)
Silke Kettelhake
die Journalistin und Autorin stellt ihr Buch vor:
Silke Kettelhake
die Journalistin und Autorin stellt ihr Buch vor:
Pfr. i.R. Josef Rudolf
Das schwierigste Bistum der Welt – Kirche im Ausnahmezustand28. Oktober 2025
Das schwierigste Bistum der Welt – Kirche im Ausnahmezustand28. Oktober 2025
Das schwierigste Bistum der Welt – Kirche im Ausnahmezustand
Vortrag
Beschreibung
Ein zutiefst menschenfeindliches Weltbild sieht der Altpfarrer im zugrunde gegangenen sozialistischen Gesellschaftssystem am Werk.
„Ich möchte etwas gegen die drohende Glorifizierung der DDR tun. Viele sagen, es sei doch gar nicht schlecht gewesen, auch nicht für Christen. Doch, es war schlimm!“
In seinem Vortrag wird er auf die Kirche im geteilten Berlin eingehen und die verschiedenen Herausforderungen aufzeigen, die er als Geheimsekretär von Kardinal Meisner in den 1980er Jahren zu bewältigen hatte.
„Ich möchte etwas gegen die drohende Glorifizierung der DDR tun. Viele sagen, es sei doch gar nicht schlecht gewesen, auch nicht für Christen. Doch, es war schlimm!“
In seinem Vortrag wird er auf die Kirche im geteilten Berlin eingehen und die verschiedenen Herausforderungen aufzeigen, die er als Geheimsekretär von Kardinal Meisner in den 1980er Jahren zu bewältigen hatte.
Referent(en)
Pfr. i.R. Josef Rudolf
der katholische Geistliche und ehemalige Geheimsekretär von Kardinal Meißner hält seinen interessanten Vortrag:
Pfr. i.R. Josef Rudolf
der katholische Geistliche und ehemalige Geheimsekretär von Kardinal Meißner hält seinen interessanten Vortrag:
Christian Bäucker
HEIMATKUNDE14. Oktober 2025
HEIMATKUNDE14. Oktober 2025
HEIMATKUNDE
Filmvorstellung
Beschreibung
Eine Schule im Dornröschenschlaf. „Wir wollten, dass es vorwärts geht, dass wir vorwärts kommen … Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit. Das waren unsere Erziehungsziele.“ so erinnert sich der Schuldirektor.
Der Filmemacher Christian Bäucker tastet sich langsam vor. Im Regal steht der Roman „Die Mutter“ von Maxim Gorki. Ein Schüler liest aus einem alten Aufsatz. Eine Lehrerin rezitiert Wilhelm Buschs Fabel „Bewaffneter Friede“, und wir erfahren von der Geschichte der Lilo Herrmann, einer kommunistischen Widerstandskämpferin gegen die Nazis. Hier wurde vorurteilsfrei und offen gefragt. Dem Film gelingt ein differenziertes Bild vom DDR-Schulsystem, das Erziehungsauftrag und Gesinnungsterror nebeneinander stehenlässt. Ein Film, der noch vor 10 Jahren so nicht möglich gewesen wäre.
Der Filmemacher Christian Bäucker tastet sich langsam vor. Im Regal steht der Roman „Die Mutter“ von Maxim Gorki. Ein Schüler liest aus einem alten Aufsatz. Eine Lehrerin rezitiert Wilhelm Buschs Fabel „Bewaffneter Friede“, und wir erfahren von der Geschichte der Lilo Herrmann, einer kommunistischen Widerstandskämpferin gegen die Nazis. Hier wurde vorurteilsfrei und offen gefragt. Dem Film gelingt ein differenziertes Bild vom DDR-Schulsystem, das Erziehungsauftrag und Gesinnungsterror nebeneinander stehenlässt. Ein Film, der noch vor 10 Jahren so nicht möglich gewesen wäre.
Referent(en)
Christian Bäucker
der Regisseur zeigt seinen beeindruckenden Dokumentarfilm (89 min, Deutschland 2022):
Christian Bäucker
der Regisseur zeigt seinen beeindruckenden Dokumentarfilm (89 min, Deutschland 2022):
Dr. Rosemarie Zens
Flucht und Vertreibung – Erinnerungen der zweiten Generation30. September 2025
Flucht und Vertreibung – Erinnerungen der zweiten Generation30. September 2025
Flucht und Vertreibung – Erinnerungen der zweiten Generation
Buchvorstellung
Beschreibung
Die Zahl der deutschen Vertriebenen und Flüchtlinge um 1945 betrug mehr als zehn Millionen Menschen. Auch in anderen Ländern, allen voran Polen, gab es einige Millionen Vertriebene. Die Zahl der zwischen 1945 und etwa 1970 in solchen Flüchtlings- und Vertriebenenfamilien Geborenen, die sogenannte »zweite Generation der Vertriebenen«, ist entsprechend groß. Diese Anthologie beruht auf vielen Gesprächen mit Vertretern dieser Altersgruppe aus Deutschland und Polen. Es geht um die Bedeutung der verlorenen Heimat der Eltern für das eigene Leben, für die eigene Identität, über lange nicht begriffene Erfahrungen von Fremdsein und Ausgrenzung.
Referent(en)
Dr. Rosemarie Zens
die in Bad Polzin/ Pommern geborene Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Psychotherapeutin stellt das von ihr mitherausgegebene Buch vor:
Dr. Rosemarie Zens
die in Bad Polzin/ Pommern geborene Literaturwissenschaftlerin, Autorin und Psychotherapeutin stellt das von ihr mitherausgegebene Buch vor:
Dr. Zsuzsa Breier
1989 – Das Jahr beginnt16. September 2025
1989 – Das Jahr beginnt16. September 2025
1989 – Das Jahr beginnt
Buchvorstellung
Beschreibung
Zsuzsa Breier erzählt vom Freiheitskampf der 1989er Zeitenwende in Ungarn und den beiden deutschen Staaten – aber nicht vom (bekannten) Ende her: Es führt durch wechselnde Ereignisse und Perspektiven in die damalige Zeit hinein. Vom frenetischen Beifall beim Wiener Neujahrskonzert für die „edle ungarische Nation“ über die propaganda-trockenen Neujahrsgrüße eines Erich Honecker, bis hin zu dem merkwürdigen Wunsch von Bundeskanzler Kohl, die Bundesrepublikaner mögen „mehr Freude“ haben; von den Inaugurationsworten des neu gewählten US-Präsidenten, die sich bald schon als prophetisch erweisen werden („freedom works“), bis hin zu den tödlichen Fluchtversuchen an der Berliner Mauer, so vielfältig ist das Archivmaterial, das Zsuzsa Breier kunstvoll zu einer neuen Geschichte verwebt.
Referent(en)
Dr. Zsuzsa Breier
die deutsch-ungarische Literaturwissenschaftlerin, Diplomatin, ehemalige Staatssekretärin und Autorin liest aus ihrem Buch:
Dr. Zsuzsa Breier
die deutsch-ungarische Literaturwissenschaftlerin, Diplomatin, ehemalige Staatssekretärin und Autorin liest aus ihrem Buch:
Dr. Anita Krätzner-Ebert
Dimensionen des Verrats - Politische Denunziation in der DDR02. September 2025
Dimensionen des Verrats - Politische Denunziation in der DDR02. September 2025
Dimensionen des Verrats - Politische Denunziation in der DDR
Buchvorstellung
Beschreibung
Die Studie analysiert die politische Denunziation in der DDR multiperspektivisch: Sie unterscheidet deren kommunikative Spezifika im Brief, per Telefon und beim persönlichen Erscheinen auf der Dienststelle – sowie im institutionellen Kontext organisierter Spitzeltätigkeit. Sie entwickelt eine Typologie Inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit auf der Grundlage des Denunziationsgehalts der übermittelten Informationen. Ein weiterer Aspekt sind die Verratshandlungen in unterschiedlichen sozialen Kontexten – in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz oder unter Fremden –, die sich hinsichtlich der dabei wirkenden Loyalitäten erheblich unterscheiden.
Referent(en)
Dr. Anita Krätzner-Ebert
die Historikerin referiert zum Thema ihres spannenden Buchs:
Dr. Anita Krätzner-Ebert
die Historikerin referiert zum Thema ihres spannenden Buchs:
Bernd Lippmann
Der HITLER-STALIN-PAKT19. August 2025
Der HITLER-STALIN-PAKT19. August 2025
Der HITLER-STALIN-PAKT
Vortrag
Beschreibung
Der offizielle Teil war der eigentliche Nichtangriffspakt, in dem sich die Unterzeichner verpflichteten, sich gegenseitig nicht anzugreifen und die gegenseitige Neutralität im Falle eines Angriffs durch einen Dritten zusicherte. Ebenfalls galt als vereinbart, dass sich keine der Parteien an Maßnahmen anderer Mächte beteiligen dürfe, die sich direkt oder indirekt gegen die jeweils andere Partei richteten. Der Nichtangriffspakt war für eine Dauer von zehn Jahren ausgelegt und sollte sich danach automatisch um weitere fünf Jahre verlängern, sofern er nicht von einem oder beiden Unterzeichnerstaaten aufgekündigt würde. In dem geheimen Zusatzprotokoll sicherten sich beide Länder Einflussbereiche in Osteuropa, indem sie einzelne Länder untereinander aufteilten. Estland, Lettland und Bessarabien wurden dem sowjetischen Bereich zugesprochen. Polen sollte entlang der Flüsse Narew, Weichsel und San geteilt werden.
Referent(en)
Bernd Lippmann
der ehem. DDR-Häftling hält seinen Vortrag aus Anlass des Europäischen Tags des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus:
Bernd Lippmann
der ehem. DDR-Häftling hält seinen Vortrag aus Anlass des Europäischen Tags des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus:
Hanno Schult
GUK Smersch 1943-1946. Die Geschichte des Militärgeheimdienstes05. August 2025
GUK Smersch 1943-1946. Die Geschichte des Militärgeheimdienstes05. August 2025
GUK Smersch 1943-1946. Die Geschichte des Militärgeheimdienstes
Vortrag
Beschreibung
Als mit Geheimbefehl Stalins vom 19. April 1943 ein neuer militärischer Geheimdienst in der Roten Armee geschaffen wurde, war dies ein ihm direkt unterstelltes streng geheimes Organ zum Kampf gegen feindliche und Spionagetätigkeit in den eigenen Reihen. Es entwickelte sich in den letzten Jahren des Großen Vaterländischen Krieges in den von der Roten Armee „befreiten“ Gebieten Ost - und Ostmitteleuropas zu einem Instrument des Schreckens und war ein wichtiges stalinistisches Exekutivorgan in der Anfangsphase der stalinistischen Sowjetisierung Europas und dies im Kontext der internationalen „Befreiungsmission“ durch die Rote Armee.
Referent(en)
Hanno Schult
der Referent hält seinen Vortrag zu:
Hanno Schult
der Referent hält seinen Vortrag zu:
Hans-Hermann Lochen
Die Betreuung westlicher Häftlinge in der DDR22. Juli 2025
Die Betreuung westlicher Häftlinge in der DDR22. Juli 2025
Die Betreuung westlicher Häftlinge in der DDR
Vortrag
Beschreibung
Von ihrer Eröffnung im Jahr 1974 bis zum Ende 1989 betreute die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Ost-Berlin Hunderte westdeutscher und West-Berliner Häftlinge, die aus unterschiedlichen Gründen in Untersuchungshaftanstalten und Strafvollzugseinrichtungen der DDR inhaftiert waren. Dabei ging es in erster Linie darum, den Betroffenen ihre äußerst schwierige Haftsituation soweit wie möglich zu erleichtern und ihre psychische Stabilität zu stärken. Dies geschah durch regelmäßige Besuche und Briefkontakte, die den Inhaftierten die Gewissheit gaben, dass ihr Schicksal im Westen aufmerksam verfolgt wurde. Vorrangiges Ziel war natürlich immer eine vorzeitige Freilassung. Auch wenn die Ständige Vertretung nicht für die Verhandlungen über den Freikauf politischer Gefangener und deutsch-deutsche Familienzusammenführungen zuständig war, unterstützte sie im Rahmen ihrer Tätigkeit die entsprechenden "besonderen Bemühungen" der Bundesregierung.
Referent(en)
Hans-Hermann Lochen
der Ministerialrat a.D. vom Bundesministerium der Justiz referiert zum Thema:
Hans-Hermann Lochen
der Ministerialrat a.D. vom Bundesministerium der Justiz referiert zum Thema:
Dipl. Ing. Detlev Vreisleben
Streng geheim! Die Observations- und Abhörtechnik des MfS08. Juli 2025
Streng geheim! Die Observations- und Abhörtechnik des MfS08. Juli 2025
Streng geheim! Die Observations- und Abhörtechnik des MfS
Vortrag
Beschreibung
Die Stasi wollte bereits in den 1970er Jahren Detlev Vreisleben, damals westdeutscher Student der Nachrichtentechnik, als inoffiziellen Mitarbeiter anwerben – jedoch ohne Erfolg. Später wurde er, trotz dieser Erfahrung, ein leidenschaftlicher Sammler von Kameras und Geheimdiensttechnik des MfS. Seine Forschungsergebnisse und eine umfangreiche Sammlung ermöglichen verblüffende Einblicke in die Observations- und Abhörtechnik der Stasi. Er präsentiert sie mithilfe eines reich bebilderten Vortrags, stellt originale Technik vor und erläutert spezielle Geräte, wie das Abhörgerät aus dem Spielfilm „Das Leben der Anderen“.
Referent(en)
Dipl. Ing. Detlev Vreisleben
der Experte für Nachrichtentechnik hält seinen Vortrag:
Dipl. Ing. Detlev Vreisleben
der Experte für Nachrichtentechnik hält seinen Vortrag:

