Veranstaltungsarchiv
VeranstaltungstitelDatum
Dr. Burkhart Veigel
Fluchthilfe durch die Berliner Mauer16. November 2010
Fluchthilfe durch die Berliner Mauer16. November 2010
Fluchthilfe durch die Berliner Mauer
Vortrag
Beschreibung
Veigels Freunde holten im Februar 1962 die spätere Frau von Uwe Johnson in den Westen. Daraus ist das Buch „Uwe Johnson: Ich wollte keine Frage ausgelassen haben“ entstanden, das Burkhart Veigel im Sommer 2010 herausgegeben hat. Jetzt schreibt er an einem Buch über Flucht und Fluchthilfe, „Mauerbrecher“, das im Frühjahr 2011 herauskommt. In Anwesenheit des Zeitzeugen Dr. Theodor Seidel lesen Dirk Jungnickel und Burkhart Veigel zunächst einen Text aus dem Johnson-Buch und anschließend einen aus dem noch unveröffentlichten Werk des Autors. In ihm schildert er einen Versuch, durch den dreifachen Stacheldraht-Zaun zu kommen, um einen Flüchtling im Niemandsland abzuholen, den er fast mit dem Leben bezahlt hätte.
Referent(en)
Dr. Burkhart Veigel
einer der erfolgreichsten Berliner Fluchthelfer
Dr. Burkhart Veigel
einer der erfolgreichsten Berliner Fluchthelfer
Hans-Joachim Schädlich
Kokoschkins Reise02. November 2010
Kokoschkins Reise02. November 2010
Kokoschkins Reise
Lesung, Vortrag
Beschreibung
Ein ganzes Jahrhundert stellt uns H. J. Schädlich mit seiner Kunst der sprachlichen Verknappung in nur sechs Kapiteln vor. Er lässt den Protagonisten seines Romans, den Exilrussen Fjodor Kokoschkin, im Jahre 2005 auf eine Schiffspassage von Europa nach New York und dabei in das Reich seiner Erinnerungen gehen, vor allem an die Schlüsselorte seines Lebens: nach St. Petersburg, wo die Bolschewiken 1918 seinen Vater ermordeten. Von dort damals Flucht über Odessa nach Berlin. In Templin erhält Fjodor eine Freistelle im Internat, findet Arbeit und die Freundin Aline im Botanischen Garten Berlin. Studium. Als die Nazis sich breitmachen, erneute Flucht, nach Prag diesmal, durch Vermittlung der amerikanischen Botschaft ein Stipendium in den USA. Die russischen Schriftsteller Bunin, Chodassewitsch und die Berberova sind wichtig in seinem Leben ...
Referent(en)
Hans-Joachim Schädlich
Hans-Joachim Schädlich
Chaim Noll (ISREAL)
Der goldene Löffel11. Oktober 2010
Der goldene Löffel11. Oktober 2010
Der goldene Löffel
Lesung, Vortrag
Beschreibung
Ein junger Mann in der DDR in den siebziger Jahren. Sein Vater ist Funktionär, es geht ihm überdurchschnittlich gut, dass die Ehe der Eltern bröckelt, interessiert ihn kaum. Er verbringt die Tage im Haus der Künstlerfamilie seiner Freundin, die Mutter zieht Strippen von Ost nach West. Alle haben sich eingerichtet. Doch bald kommt dem jungen Mann die Liebe dazwischen, und Fragen stellen sich ihm, die ihn zu etwas ganz anderem werden lassen als einem hoffnungsvollen und begeisterten Kandidaten der Partei... Chaim Noll zeichnet in diesem erstmals 1989 erschienenen Roman ein schauriges Panorama der untergehenden DDR. Er erzählt von den Vergünstigungen der Parteifunktionäre, aber auch von ihren Ängsten, Beklemmungen und dem Willen, sich zu widersetzen.
Referent(en)
Chaim Noll (ISREAL)
stellt sein neues Buch vor:
Chaim Noll (ISREAL)
stellt sein neues Buch vor:
Fanna Kolarova
Bulgarien - Blick zurück05. Oktober 2010
Bulgarien - Blick zurück05. Oktober 2010
Bulgarien - Blick zurück
Vortrag
Beschreibung
Nachrichten aus dem ehemals bei DDR-Bürgern äußerst beliebten Urlaubs- und Fluchtland liest man selten in den hiesigen Zeitungen und wenn, handelt es sich um Korruption, Armut und Roma-Integration. Wie aber gehen die Bulgaren mit ihren Erinnerungen an die Zeit des Kommunismus um? Wie steht es um die Aufarbeitung der Akten in den bulgarischen Stasi-Archiven? Wenig bekannt ist auch die Geschichte der bewaffneten antikommunistischen Widerstandsbewegung Gorjani. Jahrelang waren Informationen darüber verboten. Wer waren sie, wie viele, wo haben die Schlachten mit der Miliz und Armee stattgefunden? Heute forschen junge Historiker, und die letzten noch am Leben gebliebenen Kämpfer von damals erzählen leise ihre Geschichten. Angst haben sie immer noch, da sie ihren Peinigern täglich auf der Straße begegnen.
Referent(en)
Fanna Kolarova
freischaffende Künstlerin, erlebte bereits als Kind mit ihrer Familie zahlreiche Schikanen durch das kommunistische Regime in Bulgarien
Fanna Kolarova
freischaffende Künstlerin, erlebte bereits als Kind mit ihrer Familie zahlreiche Schikanen durch das kommunistische Regime in Bulgarien
Dr. Anna Kaminsky
Erinnerungsorte an die kommunistischen Diktaturen im Europa des 20. Jahrhunderts21. September 2010
Erinnerungsorte an die kommunistischen Diktaturen im Europa des 20. Jahrhunderts21. September 2010
Erinnerungsorte an die kommunistischen Diktaturen im Europa des 20. Jahrhunderts
Referat
Beschreibung
Die Stiftung erarbeitet eine Dokumentation zu Erinnerungsorten (Gedenkstätten, Gedenkzeichen und Museen), die an Opposition, Widerstand und Verfolgung in den kommunistischen Regimes in den Ländern Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas sowie in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion erinnern. In die Dokumentation werden darüber hinaus jene Staaten Europas einbezogen, die zeitweilig im Einflussbereich der UdSSR lagen und in denen unter einem sowjetischen Besatzungsregime politisches Unrecht geschah. Damit entsteht im Rahmen des Projektes eine Dokumentation über die “Topographie der Erinnerung” in den jeweiligen Regionen.
Referent(en)
Dr. Anna Kaminsky
die Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur stellt multimedial ihre Dokumentation vor:
Dr. Anna Kaminsky
die Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur stellt multimedial ihre Dokumentation vor:
Thomas Raufeisen
Mein Vater – der Spion07. September 2010
Mein Vater – der Spion07. September 2010
Mein Vater – der Spion
Beschreibung
Der heutige Besucherreferent der Gedenkstätte Hohenschönhausen wurde 1962 in Hannover geboren und lebte dort bis zu seinem 17. Lebensjahr. Sein Vater Armin Raufeisen war Mitarbeiter bei Preussag und spionierte dort als Inoffizieller Mitarbeiter für das MfS. Als der Oberleutnant des MfS Werner Stiller im Januar 1979 in die Bundesrepublik Deutschland überlief und Teile des Spionagenetzes der DDR enttarnte, drohte auch ihm die Verhaftung. Das MfS beorderte deshalb seinen Agenten samt Familie kurzfristig in die DDR. Erst dort erfuhr sie vom Doppelleben des Vaters. Doch die Familie zeigte sich mit dem Leben in der DDR bald unzufrieden und wollte flüchten. Für Thomas endete die Flucht, ähnlich wie bei den Eltern, mit 3 Jahren Haft und Ausreise …
Referent(en)
Thomas Raufeisen
Thomas Raufeisen
Victoria Korb
… kein polnischer Staatsbürger24. August 2010
… kein polnischer Staatsbürger24. August 2010
… kein polnischer Staatsbürger
Buchvorstellung
Beschreibung
Das Buch schildert in Form von Erinnerungen die sogenannten „März-Ereignisse“, eine antisemitische Hetzkampagne der Machthaber in Polen im Jahre 1968. Den Vorwand liefern Studentendemonstrationen gegen die Zensur, den Rest das Machtstreben des Innenministers, der eine merkwürdige Mischung aus Stalinismus und Nationalismus vertrat. Viktoria Korb konzentriert sich auf die dramatischen, aber auch auf die alltäglichen Seiten des polnischen 1968, das sich von den Studentenunruhen im Westen fundamental unterschied. Im polnischen Studentenmilieu von damals formierte sich erstmals seit 1956 eine politische Opposition gegen die kommunistische Herrschaft. Diese hat auch stark zur „Wende“ von 1989 beigetragen. Die Oppositionellen waren damals nicht selten Kinder aus den Reihen des Parteiestablishments, und im Rückblick erscheinen auch die komplizierten Schicksale ihrer Elterngeneration.
Referent(en)
Victoria Korb
die polnische Schriftstellerin stellt ihr 2014 im ANTHEA VERLAG BERLIN erschienenes Buch vor:
Victoria Korb
die polnische Schriftstellerin stellt ihr 2014 im ANTHEA VERLAG BERLIN erschienenes Buch vor:
Marianne Blasinski
IRINA - Eine wolgadeutsche Tragödie10. August 2010
IRINA - Eine wolgadeutsche Tragödie10. August 2010
IRINA - Eine wolgadeutsche Tragödie
Präsentation zur Buchpremiere
Beschreibung
Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in die UdSSR im Juni 1941 wurden alle Russlanddeutschen hinter den Ural verbannt. Dies ist auch die Geschichte der Wolgadeutschen Irina Maier, deren Eltern mit ihr, der damals Zweijährigen, nach Kasachstan deportiert wurden. Sieben Jahre lang versucht die Mutter, sich und Irina in dieser unwirtlichen Region unter primitivsten Bedingungen am Leben zu erhalten, nachdem der Vater in die TRUD-Armee gepresst wurde. Hier verlebt sie ihre Kindheit, und mit großer Energie gelingt es ihr, später in Solikamsk die Hochschulreife zu erlangen. Doch harte Schicksalsschläge säumen ihren Weg...
Moderation: Detlef W. Stein (OEZB-Verlagsleiter)
Moderation: Detlef W. Stein (OEZB-Verlagsleiter)
Referent(en)
Marianne Blasinski
Autorin
Marianne Blasinski
Autorin
Prof. Dr. Bogdan Musial
Stalins Beutezug27. Juli 2010
Stalins Beutezug27. Juli 2010
Stalins Beutezug
Buchvorstellung
Beschreibung
Den Aufstieg der Sowjetunion zur Weltmacht hätte es ohne materielle Unterstützung aus Deutschland nicht gegeben. Das legt der Historiker Bogdan Musial in seinem neuen Buch überzeugend dar. Bis zum deutsch-sowjetischen Krieg 1941 war es die Lieferung deutscher Maschinen und Anlagen im großen Stil, die den Aufbau der sowjetischen Schwer- und Rüstungsindustrie ermöglichte. Nach dem Krieg war es die systematische Demontage sämtlicher ostdeutscher Industrie- und Infrastrukturanlagen, die Stalins Regime einen zweiten, aus eigenen Kräften nicht erreichbaren Modernisierungsschub bescherte. Musial hat sich aufgrund seiner hervorragenden Kenntnisse der russischen und osteuropäischen Archive einen Namen gemacht. Immer wieder erschließt er neue, bisher unzugängliche Quellen und gibt in der von ihm schon gewohnten Art gründliche Antworten, die den Aufstieg und späteren Abstieg der Sowjetunion in neuem Licht erscheinen lassen.
Referent(en)
Prof. Dr. Bogdan Musial
von der „Kardinal Stefan Wyszynski-Universität“ in Warschau, führt ein und diskutiert anschließend den aufgeführten Dokumentarfilm:
Prof. Dr. Bogdan Musial
von der „Kardinal Stefan Wyszynski-Universität“ in Warschau, führt ein und diskutiert anschließend den aufgeführten Dokumentarfilm:
Dr. Hans-Georg Wieck
Die Rolle von Botschafter Friedrich Werner Graf von der Schulenburg in den deutsch-russischen Beziehungen 1934 – 194413. Juli 2010
Die Rolle von Botschafter Friedrich Werner Graf von der Schulenburg in den deutsch-russischen Beziehungen 1934 – 194413. Juli 2010
Die Rolle von Botschafter Friedrich Werner Graf von der Schulenburg in den deutsch-russischen Beziehungen 1934 – 1944
Vortrag
Beschreibung
Von Oktober 1934 bis zum Kriegsausbruch im Juni 1941 leitet Graf Schulenburg die Botschaft Deutschlands in Moskau. Am Ribbentrop-Molotow-Pakt vom August 1939 ist er jedoch nur am Rande beteiligt. Den sich abzeichnenden deutschen Kriegsplänen tritt er entschieden entgegen, zuletzt mit einem Memorandum und einem Gespräch mit Hitler am 18. April 1941. Nach Rückkehr aus Moskau kommt er in Verbindung mit der deutschen Opposition und ist bereit, durch die Linien nach Moskau zu fahren, um namens der Opposition einen Waffenstillstand zu verhandeln. Er wird vom Volksgerichtshof im Oktober 1944 zum Tode verurteilt und im November 1944 hingerichtet.
Referent(en)
Dr. Hans-Georg Wieck
Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Moskau (1977 - 1980) sowie Präsident des BND (1985 – 1990)
Dr. Hans-Georg Wieck
Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Moskau (1977 - 1980) sowie Präsident des BND (1985 – 1990)
Ingrid Damerow
Von einer Hölle in die andere - Jüdische Opfer im Nationalsozialismus und Stalinismus29. Juni 2010
Von einer Hölle in die andere - Jüdische Opfer im Nationalsozialismus und Stalinismus29. Juni 2010
Von einer Hölle in die andere - Jüdische Opfer im Nationalsozialismus und Stalinismus
Lesung
Beschreibung
In ihrem vom OEZ BERLIN-VERLAG veröffentlichten Buch stellt die Referentin die Lebenswege des weißrussischen Juden Kozhevnikov und des lettischen Juden Salzman als Opfer zweier Terrorsysteme vor. Sie stehen exemplarisch für das Schicksal unzähliger sowjet. Juden des vorigen Jahrhunderts.
Mitveranstalter + Moderation: Detlef W. Stein(OEZB-Verlagsleiter)
Mitveranstalter + Moderation: Detlef W. Stein(OEZB-Verlagsleiter)
Referent(en)
Ingrid Damerow
Historikerin
Ingrid Damerow
Historikerin
Dr. Andreas Petersen
Black Box DDR15. Juni 2010
Black Box DDR15. Juni 2010
Black Box DDR
Buchvorstellung
Beschreibung
Das Werk, ein Erfahrungs-Container durch vier Jahrzehnte, quer durch alle Schichten, Berufe, Gruppierungen: vom geschassten Unternehmer über die verschollene Tochter Ulbrichts, von der Geschichte der Mauertoten, vom Attentäter Erich Honeckers bis zum Widerstand der Nonnen im Eichsfeld. Autoren u.a.: C.-W. Holzapfel, J. Staadt, R. Grafe
Referent(en)
Dr. Andreas Petersen
Historiker und Dozent an der FH N-W-Schweiz
Dr. Andreas Petersen
Historiker und Dozent an der FH N-W-Schweiz
Dr. Helmut Müller-Enbergs [Hg.]
Deutschland, einig Spitzelland?01. Juni 2010
Deutschland, einig Spitzelland?01. Juni 2010
Deutschland, einig Spitzelland?
Präsentation Forschungsergebnisse, Vortrag
Beschreibung
Die Staatssicherheit der DDR operierte mit inoffiziellen Mitarbeitern (IM) in Ost- und Westdeutschland. Rund 189.000 IM waren es zuletzt, darunter allein 3.000 Bundesbürger. Was waren die Schwerpunkte der Arbeit dieser IMs, wie wurden sie es, was motivierte sie, welche Folgen hatte ihr Wirken?
Referent(en)
Dr. Helmut Müller-Enbergs [Hg.]
(Prof. Syddansk Universitet) präsentiert aus dem Werk:
Dr. Helmut Müller-Enbergs [Hg.]
(Prof. Syddansk Universitet) präsentiert aus dem Werk:
Dr. Bettina Greiner
Verdrängter Terror - Geschichte und Wahrnehmung sowjetischer Speziallager in Deutschland18. Mai 2010
Verdrängter Terror - Geschichte und Wahrnehmung sowjetischer Speziallager in Deutschland18. Mai 2010
Verdrängter Terror - Geschichte und Wahrnehmung sowjetischer Speziallager in Deutschland
Buchvorstellung
Beschreibung
Die vorliegende Studie handelt von Terror und Willkür sowie der Verdrängung dieser Erfahrungen: Mit Ende des Kriegs richtete der sowjetische Geheimdienst in der SBZ/DDR zehn Speziallager ein. Neben Nazis unterschiedlicher Belastungsgrade wurden in ihnen Zehntausende festgehalten, denen "konterrevolutionäre Verbrechen" vorgeworfen wurden. Sie alle galten gleichermaßen als Feinde der Besatzungsmacht, die mehrheitlich ohne Gerichtsverfahren über Jahre weggesperrt wurden - schätzungsweise 154 000 Männer und Frauen, von denen etwa ein Drittel in der Haft verstarb.
Im Anschluss: Zeitzeugengespräch zur aktuellen Situation in der Gedenkstätte Leistikowstraße / Potsdam
Im Anschluss: Zeitzeugengespräch zur aktuellen Situation in der Gedenkstätte Leistikowstraße / Potsdam
Referent(en)
Dr. Bettina Greiner
Historikerin
Dr. Bettina Greiner
Historikerin
Axel Reitel
Die Poetenpolizei - FDJ-Seminare im Stasi-Visier04. Mai 2010
Die Poetenpolizei - FDJ-Seminare im Stasi-Visier04. Mai 2010
Die Poetenpolizei - FDJ-Seminare im Stasi-Visier
Vortrag
Beschreibung
Vielen Nachgeborenen stellt sich die DDR so dar, dass alle Arbeit hatten, das Gesundheitssystem besser war als heute, der Naturschutz großgeschrieben wurde und jeder, der wollte, studieren konnte, und Erich Mielke war ein Liedermacher! Den Drang nach Unabhängigkeit und freien Worten freilich gab es und der verschaffte sich sogar in den Poetenseminaren der FDJ Geltung. Axel Reitel beschreibt, wie die Instrumentalisierungsversuche der staatlichen Jugendfunktionäre da scheiterten, wo junge Dichterinnen und Dichter ihre eigene unverstellte Sprache suchten und fanden. Die erlebte DDR konnten auch die Hymnensänger vom „Oktoberklub“ nicht aus der Welt trällern. Doch war die Poesie in der DDR oftmals auch Angelegenheit der „geeimamtlichen“ Polizei, deren Chef besagter Erich Mielke war.
Referent(en)
Axel Reitel
Liederschreiber, Schriftsteller, Hörfunkautor und Stasi-Häftling
Axel Reitel
Liederschreiber, Schriftsteller, Hörfunkautor und Stasi-Häftling
Prof. Dr. (em.) Konrad Löw
Humanismus beim jungen Marx?22. April 2010
Humanismus beim jungen Marx?22. April 2010
Humanismus beim jungen Marx?
Vortrag
Beschreibung
keine Beschreibung vorhanden
Referent(en)
Prof. Dr. (em.) Konrad Löw
der Jurist und Politikwissenschaftler hält seinen Vortrag:
Prof. Dr. (em.) Konrad Löw
der Jurist und Politikwissenschaftler hält seinen Vortrag:
Dr. Andreas H. Apelt
Die Opposition in der DDR und die Deutsche Frage 1989/9020. April 2010
Die Opposition in der DDR und die Deutsche Frage 1989/9020. April 2010
Die Opposition in der DDR und die Deutsche Frage 1989/90
Buchvorstellung
Beschreibung
Freiheit ja, Einheit nein? Was wollte die DDR-Opposition in der Umbruchszeit 1989/1990. Bis heute ist die Frage nach den genauen Zielen der Opposition in der DDR umstritten. Wem also gehört das Erbe der Revolution? Wollte die Opposition einen 3. Weg und damit die DDR erhalten? Oder hat sie das Ziel der deutschen Einheit ebenso angestrebt wie die Menschen auf der Straße?
Andreas H. Apelt hat dazu zahlreiche bislang unbekannte Quellen erforscht, sich mit den damaligen oppositionellen Gruppen intensiv beschäftigt und prominente Bürgerrechtler wie u.a. Poppe, Lengsfeld, Weiß, Neubert befragt.
Im Ergebnis räumt er mit zahlreichen Fehlinterpretationen auf und kommt zu einem ganz eigenen Urteil.
Andreas H. Apelt hat dazu zahlreiche bislang unbekannte Quellen erforscht, sich mit den damaligen oppositionellen Gruppen intensiv beschäftigt und prominente Bürgerrechtler wie u.a. Poppe, Lengsfeld, Weiß, Neubert befragt.
Im Ergebnis räumt er mit zahlreichen Fehlinterpretationen auf und kommt zu einem ganz eigenen Urteil.
Referent(en)
Dr. Andreas H. Apelt
der Autor und Vorstandsbevollmächtigter der Deutschen Gesellschaft e. V. präsentiert seinen erschütternden Tatsachenroman:
Dr. Andreas H. Apelt
der Autor und Vorstandsbevollmächtigter der Deutschen Gesellschaft e. V. präsentiert seinen erschütternden Tatsachenroman:
Dr. Nicole Glocke
Im Auftrag von US-Militäraufklärung und DDR-Geheimdienst - Die Lebensgeschichten zweier gegnerischer Agenten im Kalten Krieg06. April 2010
Im Auftrag von US-Militäraufklärung und DDR-Geheimdienst - Die Lebensgeschichten zweier gegnerischer Agenten im Kalten Krieg06. April 2010
Im Auftrag von US-Militäraufklärung und DDR-Geheimdienst - Die Lebensgeschichten zweier gegnerischer Agenten im Kalten Krieg
Lesung
Beschreibung
Der Österreicher Hannes Sieberer diente dem US-Geheimdienst (MIS) und warb in der DDR einen Agenten an. Der Westdeutsche Peter Wolter trug der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) des MfS brisante Informationen aus dem westdeutschen Verfassungsschutz zu. Beide wurden schließlich enttarnt, verurteilt und standen zunächst vor den Scherben ihrer Existenz. Nicole Glocke hat lange, intensive Gespräche mit Sieberer und Wolter geführt. Sie beschreibt nicht nur die ungewöhnliche Lebensgeschichte zweier Akteure des Kalten Krieges, sondern entwirft ein sensibles Psychogramm der beiden Überzeugungstäter. Ein authentischer Bericht über Motivation, Methodik und Konsequenz geheimdienstlicher Verstrickung!
Referent(en)
Dr. Nicole Glocke
Dr. Nicole Glocke
Inga Wolfram
Verraten. Sechs Freunde, ein Spitzel, mein Land und ein Traum23. März 2010
Verraten. Sechs Freunde, ein Spitzel, mein Land und ein Traum23. März 2010
Verraten. Sechs Freunde, ein Spitzel, mein Land und ein Traum
Buchvorstellung
Beschreibung
keine Beschreibung vorhanden
Referent(en)
Inga Wolfram
Inga Wolfram
Grit Poppe
Weggesperrt09. März 2010
Weggesperrt09. März 2010
Weggesperrt
Lesung
Beschreibung
keine Beschreibung vorhanden
Referent(en)
Grit Poppe
Grit Poppe

