Veranstaltungsarchiv
VeranstaltungstitelDatum
Carmen-Francesca Banciu
VATERFLUCHT10. Januar 2023
VATERFLUCHT10. Januar 2023
VATERFLUCHT
Buchpräsentation
Beschreibung
Sie war geflohen vor den Verhältnissen, vor allem aber vor ihrem Vater. Er, der Unfehlbare, der treu ergebene Parteifunktionär, hatte sie von Kindheit an unter Druck gesetzt: Du darfst keine Fehler machen! Das überaus begabte Mädchen, das Vorzeigekind, lebt so, wie der Vater es erzogen hat - und gerät gerade dadurch in Konflikt mit ihm. Als der Geheimdienst die junge Studentin wochenlang verhört, weil sie eine Demonstration vorbereiten wollte, empfindet dies der Vater als unendliche Schande, ihre Ausreise in den Westen als Verrat. Nun ist sie auf dem Weg zu ihm, die unverarbeiteten Gefühle und Gedanken im Gepäck. Die Zeit im Westen hat sie verändert, aber alte Prägungen lassen sich nicht so leicht tilgen. Plötzlich ist sie wieder die Tochter von damals, will nicht enttäuschen, spürt die beklemmende Angst zu versagen. Doch alles in ihr rebelliert dagegen.
Referent(en)
Carmen-Francesca Banciu
die deutsch / rumänische Autorin stellt ihr neuestes Buch vor:
Carmen-Francesca Banciu
die deutsch / rumänische Autorin stellt ihr neuestes Buch vor:
Wolf Solent
"Die frohe Botschaft in der Weihnachtsnacht - Was vor fünfzig Jahren einem Wehrdienstleistenden im Grenzausbildungsregiment Oranienburg widerfuhr."13. Dezember 2022
"Die frohe Botschaft in der Weihnachtsnacht - Was vor fünfzig Jahren einem Wehrdienstleistenden im Grenzausbildungsregiment Oranienburg widerfuhr."13. Dezember 2022
"Die frohe Botschaft in der Weihnachtsnacht - Was vor fünfzig Jahren einem Wehrdienstleistenden im Grenzausbildungsregiment Oranienburg widerfuhr."
Buchvorstellung
Beschreibung
Der eineinhalbjährige Pflicht-Wehrdienst in der Nationalen Volksarmee der DDR war auch für den Autoren Wolf Solent kein Zuckerschlecken. Der ständige Drill, die wö-chentlichen Politikunterrichte, also die sogenannte Rotlichtbestrahlung mit dem ständigen Einschärfen WER und Wo der Feind des friedlichen Arbeiter- und Bauernstaates lauert, waren anstrengend und verschärften seine negative Einstellung zur SED-Diktatur erheblich. Doch wie in allen Zeiten und Situationen die Menschen überstehen müssen, gab es auch dort unerwartbare Umstände und Gegebenheiten die einen zum Staunen bringen…
Referent(en)
Wolf Solent
der Autor und Zeitzeuge liest:
Wolf Solent
der Autor und Zeitzeuge liest:
Dr. Marianne Subklew-Jeutner
Schattenspiel – Pfarrer Eckart Giebeler zwischen Kirche, Staat und Stasi29. November 2022
Schattenspiel – Pfarrer Eckart Giebeler zwischen Kirche, Staat und Stasi29. November 2022
Schattenspiel – Pfarrer Eckart Giebeler zwischen Kirche, Staat und Stasi
Buchpräsentation
Beschreibung
Der Pfarrer Eckart Giebeler (1925-2006) arbeitete von 1949 bis 1992 als evangelischer Gefängnisseelsorger in verschiedenen Gefängnissen und war der einzige hauptamtliche “Geistliche im Strafvollzug” der DDR - nach 1990 im Land Brandenburg. Ab 1953 übte er seine seelsorgerliche Tätigkeit als Angestellter des Ministeriums des Innern der DDR aus und verpflichtete sich 1959 per Handschlag zur Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS). Als IM „Roland“ schrieb er Berichte über Inhaftierte, besprach Tonbänder mit Informationen über Pfarrkonvente und Pfarrer-Kollegen und übergab dem MfS Dokumente, die „nur zum innerkirchlichen Dienstgebrauch“ bestimmt waren.
Referent(en)
Dr. Marianne Subklew-Jeutner
die Politikwissenschaftlerin stellt ihr Buch vor:
Dr. Marianne Subklew-Jeutner
die Politikwissenschaftlerin stellt ihr Buch vor:
Alexander W. Bauersfeld
„Mauer. Gitter. Stacheldraht“ Politische Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR 1945 - 199015. November 2022
„Mauer. Gitter. Stacheldraht“ Politische Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR 1945 - 199015. November 2022
„Mauer. Gitter. Stacheldraht“ Politische Verfolgung in der Sowjetischen Besatzungszone und in der DDR 1945 - 1990
Ausstellungseröffnung
Beschreibung
Die Ausstellung wurde von Gerhard Finn geschaffen und später von einer Arbeitsgruppe der UOKG weiterentwickelt. Sie war bisher schon in verschiedenen Landtagen, zuletzt 2022 in Rheinland-Pfalz. In der Ausstellung geht es um mutige Menschen, wie Siegmar Faust, Hartmut Richter oder Wolfgang Waterstraat, die in der sozialistisch-kommunistischen Diktatur Widerstand leisteten. Der Referent, 1948 geboren, wurde mit seiner Ehefrau 1983 vom MfS inhaftiert und zwangsgeschieden. Er war wegen "Landesverräterischer Nachrichtenübermittlung" eineinhalb Jahre in politisch Haft.
Referent(en)
Alexander W. Bauersfeld
ehemaliger politischer DDR-Häftling, eröffnet mit einem Vortrag die Ausstellung:
Alexander W. Bauersfeld
ehemaliger politischer DDR-Häftling, eröffnet mit einem Vortrag die Ausstellung:
Ursula Popiolek
Die Geschichte der Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus01. November 2022
Die Geschichte der Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus01. November 2022
Die Geschichte der Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus
Buchpräsentation
Beschreibung
In der DDR ehemals verbotene Bücher zur Aufklärung über Ursachen und Folgen des Sowjetkommunismus zu sammeln, war die Idee der Gründerin Ursula Popiolek in
den bewegten Zeiten der Friedlichen Revolution im Herbst '89. Bis zur Eröffnung der Bibliothek am Berliner Hausvogteiplatz im Dezember 1990 mit einem Vortrag
von Prof. Wolfgang Leonhard verging ein aufregendes Jahr des Umbruchs. In den nun mittlerweile 32 Jahren des Bestehens war die Einrichtung mit seinen über 750 Vortragsveranstaltungen und 14.500 Büchern ein Hort der politischen Bildung, Begegnung, Geschichtsaufarbeitung und Hilfe für Betroffene und deren Angehörige.
den bewegten Zeiten der Friedlichen Revolution im Herbst '89. Bis zur Eröffnung der Bibliothek am Berliner Hausvogteiplatz im Dezember 1990 mit einem Vortrag
von Prof. Wolfgang Leonhard verging ein aufregendes Jahr des Umbruchs. In den nun mittlerweile 32 Jahren des Bestehens war die Einrichtung mit seinen über 750 Vortragsveranstaltungen und 14.500 Büchern ein Hort der politischen Bildung, Begegnung, Geschichtsaufarbeitung und Hilfe für Betroffene und deren Angehörige.
Referent(en)
Ursula Popiolek
die Gründerin, langjährige Bibliotheksleiterin und aktive Vorstandsvorsitzende des Fördervereins stellt ihr Buch vor:
Ursula Popiolek
die Gründerin, langjährige Bibliotheksleiterin und aktive Vorstandsvorsitzende des Fördervereins stellt ihr Buch vor:
VORSTANDSWAHL-MITGLIEDER-VERSAMMLUNG01. November 2022
VORSTANDSWAHL-MITGLIEDER-VERSAMMLUNG
Vorträge
Beschreibung
Nur für Mitglieder und Interessierte.
Referent(en)
Veranstaltung hat keine Referenten
Veranstaltung hat keine Referenten
Dirk Jungnickel
“Wir waren schon halbe Russen…” - Deportiert und überlebt im GULAG18. Oktober 2022
“Wir waren schon halbe Russen…” - Deportiert und überlebt im GULAG18. Oktober 2022
“Wir waren schon halbe Russen…” - Deportiert und überlebt im GULAG
Film, Vortrag
Beschreibung
Hier werden (1999) erstmalig die von den Sowjets betriebenen Deportationen in der Nachkriegszeit thematisiert. Die Kamera begleitet vier Zeitzeugen durch den GULAG Westsibiriens. Sie hatten 1945 als Jugendliche die NKWD-Keller erlitten und sind danach in das “Speziallager Nr. 1 bei Mühlberg eingewiesen worden. Weil sie zu denen zählten, die diese Hölle bis dahin noch relativ gesund überlebt hatten, wurden sie 1947 mit ca. 5000 anderen Gefangenen der “Speziallager” in der SBZ unter strengster Geheimhaltung nach Westsibirien zur Zwangsarbeit deportiert.
PROGRAMMÄNDERUNG wegen Krankheit des geplanten Referenten !
PROGRAMMÄNDERUNG wegen Krankheit des geplanten Referenten !
Referent(en)
Dirk Jungnickel
der Regisseur zeigt seinen ergreifenden 60 min. Dokumentarfilm aus der ZeitZeugen-Reihe:
Dirk Jungnickel
der Regisseur zeigt seinen ergreifenden 60 min. Dokumentarfilm aus der ZeitZeugen-Reihe:
Dr. Christian Booß
Vom Scheitern der kybernetischen Utopie - Die Entwicklung von Überwachung und Informationsverarbeitung im MfS04. Oktober 2022
Vom Scheitern der kybernetischen Utopie - Die Entwicklung von Überwachung und Informationsverarbeitung im MfS04. Oktober 2022
Vom Scheitern der kybernetischen Utopie - Die Entwicklung von Überwachung und Informationsverarbeitung im MfS
Buchvorstellung
Beschreibung
Die Arbeitsweise der Stasi war keineswegs so anachronistisch, wie die überlieferten Akten- und Karteikartenberge es vermuten lassen. Die Informationsspezialisten des MfS hatten seit den 1960er-Jahren daran gearbeitet, durch gezielte Infomationsgewinnung und -analyse die Überwachungsmethoden zu optimieren. Auch wenn ihre kybernetische Utopie scheiterte, vollzog das MfS damit wichtige Schritte auf dem Weg in den digitalen Überwachungsstaat. Dieses Buch unternimmt es, die Forschungslücke zu diesem Aspekt der Geschichte der DDR-Geheimpolizei zu schließen.
Referent(en)
Dr. Christian Booß
der Historiker und Journalist stellt sein interessantes Buch vor:
Dr. Christian Booß
der Historiker und Journalist stellt sein interessantes Buch vor:
Dr. Cora Stephan
Ab heute heiße ich Margo.20. September 2022
Ab heute heiße ich Margo.20. September 2022
Ab heute heiße ich Margo.
Buchpräsentation
Beschreibung
Zwei Frauen, zwei Töchter, zwei Kriege, zwei Deutschlands – und ein gemeinsames Schicksal.
Die Wege von Margo und Helene kreuzen sich in Stendal in den Dreißiger Jahren. Margo ist Lehrling in der Buchhaltung, Helene Fotografin. Sie lieben denselben Mann, werden durch den Krieg getrennt und bleiben doch miteinander verbunden. Selbst das Ende der DDR bedeutet kein Ende ihrer dramatischen Verstrickung, die noch bis ins letzte Jahr des 20. Jahrhunderts reicht.Cora Stephan erzählt Zeitgeschichte als Familiengeschichte und entwirft Charaktere, denen man voller Spannung folgt, getrieben von dem Wunsch, dem Rätsel von Liebe, Verwandtschaft und Verrat auf die Spur zu kommen.
Die Wege von Margo und Helene kreuzen sich in Stendal in den Dreißiger Jahren. Margo ist Lehrling in der Buchhaltung, Helene Fotografin. Sie lieben denselben Mann, werden durch den Krieg getrennt und bleiben doch miteinander verbunden. Selbst das Ende der DDR bedeutet kein Ende ihrer dramatischen Verstrickung, die noch bis ins letzte Jahr des 20. Jahrhunderts reicht.Cora Stephan erzählt Zeitgeschichte als Familiengeschichte und entwirft Charaktere, denen man voller Spannung folgt, getrieben von dem Wunsch, dem Rätsel von Liebe, Verwandtschaft und Verrat auf die Spur zu kommen.
Referent(en)
Dr. Cora Stephan
die Politikwissenschaftlerin, Publizistin und Schriftstellerin stellt den zweiten Band doppel-deutscher Geschichte vor:
Dr. Cora Stephan
die Politikwissenschaftlerin, Publizistin und Schriftstellerin stellt den zweiten Band doppel-deutscher Geschichte vor:
Chaim Noll (ISREAL)
DIE WÜSTE14. September 2022
DIE WÜSTE14. September 2022
DIE WÜSTE
Buchpräsentation
Beschreibung
- Geschlossene Veranstaltung auf Einladung -
Referent(en)
Chaim Noll (ISREAL)
stellt sein neues Buch vor:
Chaim Noll (ISREAL)
stellt sein neues Buch vor:
Erna Wormsbecher
WURZELN IM WINDE06. September 2022
WURZELN IM WINDE06. September 2022
WURZELN IM WINDE
Buchpräsentation
Beschreibung
Die Autorin Erna Wormsbecher wurde 1947 als Deutsche in Sibirien und nicht wie der Rest der Familie in der Wolgarepublik geboren. Seit 1995 lebt sie mit der ganzen Familie in Deutschland und war zunächst sehr bemüht, dass sich alle Familienmitglieder so schnell und gut wie möglich in das Leben der neuen „alten Heimat“ integrieren. Anfangs war dies nicht leicht, denn in Russland waren sie einst die Deutschen und hier nun in Berlin die Russen. Schnell engagierte sich die studierte Pädagogin mit 30 Jahren beruflicher Erfahrung bei zahlreichen Integrationsprojekten, u. a. hat sie in der evangelischen Kirchengemeinde am Humboldthain eine Schule für Kinder von Russlanddeutschen aufgebaut. In ihrer Rückschau kann sie für sich und die Familie heute eine mehr als positive Bilanz der Integration ziehen, denn aus allen ist etwas geworden.
Referent(en)
Erna Wormsbecher
die russland-deutsche Spätaussiedlerin stellt ihr drittes autobiografisches Werk vor:
Erna Wormsbecher
die russland-deutsche Spätaussiedlerin stellt ihr drittes autobiografisches Werk vor:
Bernd Lippmann
Ehemalige DDR-Bewohner im Visier des MfS23. August 2022
Ehemalige DDR-Bewohner im Visier des MfS23. August 2022
Ehemalige DDR-Bewohner im Visier des MfS
Vortrag
Beschreibung
Wer die DDR in Richtung West verlassen hatte, galt den Herren um Honecker und Mielke als zumindest potentieller Feind. Einerseits kannten solche Menschen die Verhältnisse in der DDR und konnten die irrealen Vorstellungen vieler Westdeutscher korrigieren, andererseits waren die sogenannten Rückverbindungen Teufelswerk in den Augen des MfS. Einige ehemalige DDR-Bewohner unterstützten darüber hinaus aktiv oppositionelle Bestrebungen gegen die SED. Das MfS arbeitete mit Zersetzungen, Entführungen, Mordplänen gegen Personen und Organisationen, die als Feindkräfte angesehen wurden. Es wurden Spitzel eingeschleust, andere im Westen angeworben.
Referent(en)
Bernd Lippmann
der ehem. DDR-Häftling hält multimedial seinen Vortrag:
Bernd Lippmann
der ehem. DDR-Häftling hält multimedial seinen Vortrag:
Nathalie Nad-Abonji
TRIPPERBURG (53 min.)09. August 2022
TRIPPERBURG (53 min.)09. August 2022
TRIPPERBURG (53 min.)
Hörspiel
Beschreibung
"Du bleibst jetzt erst mal hier!"
- sagt die Krankenschwester und schließt hinter Susanne ab. Sie ist 15 Jahre alt als Transportpolizis-ten der DDR das Mädchen in die Venerologische Station der Geschlossenen Krankenanstalt in Leipzig einliefern. "Tripperburg" sagt der Volksmund dazu. Auch in der Rostocker Johannisstraße gab es damals eine geschlossene Station für angeblich geschlechts-kranke Mädchen und Frauen. Susanne war aber gar nicht geschlechtskrank. Das weiß sie heute, nachdem sie vor kurzem ihre Patientenakte einsehen konnte. Mit 62 Jahren möchte sie sich endlich von dem traumatischen Makel befreien, der ihr seither anhaf-tet. Susanne und zwei andere Frauen sprechen zum ersten Mal über das, was ihnen damals, wie tausen-den Anderen, in den Kliniken des SED-Regimes widerfahren ist.
- sagt die Krankenschwester und schließt hinter Susanne ab. Sie ist 15 Jahre alt als Transportpolizis-ten der DDR das Mädchen in die Venerologische Station der Geschlossenen Krankenanstalt in Leipzig einliefern. "Tripperburg" sagt der Volksmund dazu. Auch in der Rostocker Johannisstraße gab es damals eine geschlossene Station für angeblich geschlechts-kranke Mädchen und Frauen. Susanne war aber gar nicht geschlechtskrank. Das weiß sie heute, nachdem sie vor kurzem ihre Patientenakte einsehen konnte. Mit 62 Jahren möchte sie sich endlich von dem traumatischen Makel befreien, der ihr seither anhaf-tet. Susanne und zwei andere Frauen sprechen zum ersten Mal über das, was ihnen damals, wie tausen-den Anderen, in den Kliniken des SED-Regimes widerfahren ist.
Referent(en)
Nathalie Nad-Abonji
die Schweizer Journalistin stellt ihren dramatischen Hörfunkbeitrag vor:
Nathalie Nad-Abonji
die Schweizer Journalistin stellt ihren dramatischen Hörfunkbeitrag vor:
Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh
Taiwan - Konfrontation oder Kooperation mit Rot-China?26. Juli 2022
Taiwan - Konfrontation oder Kooperation mit Rot-China?26. Juli 2022
Taiwan - Konfrontation oder Kooperation mit Rot-China?
Vortrag
Beschreibung
Die Inselrepublik Taiwan mit ihrer Hauptstadt Taipeh und insgesamt etwa 23 Mill. Einwohnern ist ein moderner Staat, der seine Traditionen pflegt und über eine atemberaubende Landschaft verfügt. Doch trotz frei gewählter Regierung, allseits gewährleisteter Menschenrechte und absoluter Religionsfreiheit wird dieser weltweit diplomatisch nur noch von 14 Staaten und dem Vatikan anerkannt. Mit den geschichtlichen Entwicklungen, der aktuellen Bedrohungslage und dem Vergleich beider chinesischer Systeme bringt uns der studierte Germanist und Literaturwissenschaftler das Land sehr abwechslungsreich nahe.
Referent(en)
Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh
Repräsentant der Republik Taiwan in Deutschland, hält multimedial seinen Vortrag:
Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh
Repräsentant der Republik Taiwan in Deutschland, hält multimedial seinen Vortrag:
Dr. Bodo V. Hechelhammer
Spion ohne Grenzen. Heinz Felfe - Agent in sieben Geheimdiensten12. Juli 2022
Spion ohne Grenzen. Heinz Felfe - Agent in sieben Geheimdiensten12. Juli 2022
Spion ohne Grenzen. Heinz Felfe - Agent in sieben Geheimdiensten
Buchpräsentation
Beschreibung
Wie der Nazi Heinz Felfe zum Spitzenagenten des KGB im BND wurde. Die Skrupellosigkeit des Doppelspions Heinz Felfe erschütterte die BRD in ihren Grundfesten. Bis 1945 war der SS-Obersturmführer im Sicherheitsdienst tätig, unterwanderte danach als V-Mann von MI6 und dem Vorläufer des BND kommunistische Organisationen - um sich 1951 auch noch vom KGB anwerben zu lassen. Der Auftrag: Eindringen in die von der CIA geführte Organisation Gehlen. Ein Motiv: pure Geld-gier. Im BND stieg er ironischerweise bis zum Leiter der Gegenspionage Sowjetunion auf und verriet alles und jeden an Moskau. 1961 wurde Felfe enttarnt und verhaftet, siedelte aber schon 1969 nach einem Agentenaustausch in die DDR über, wo er wieder Karriere beim MfS, KGB und an der Humboldt-Universität machte.
Referent(en)
Dr. Bodo V. Hechelhammer
langjähriger Leiter des Historischen Büros und Chefhistoriker des BND, hält zur 70. Wiederkehr des Volksaufstands seinen Vortrag:
Dr. Bodo V. Hechelhammer
langjähriger Leiter des Historischen Büros und Chefhistoriker des BND, hält zur 70. Wiederkehr des Volksaufstands seinen Vortrag:
Evelyn Zupke
Die Opferbeauftragte zieht Bilanz nach einem Jahr im Amt28. Juni 2022
Die Opferbeauftragte zieht Bilanz nach einem Jahr im Amt28. Juni 2022
Die Opferbeauftragte zieht Bilanz nach einem Jahr im Amt
Vortrag
Beschreibung
Das neue Amt von Evelyn Zupke wurde aufgrund des Gesetzes über die/den Bundesbeauftragte/n für die Opfer der SED-Diktatur beim Deutschen Bundestag zum 17. Juni 2021 geschaffen. Beim Amtsantritt der ehemaligen DDR-Oppositionellen Evelyn Zupke schrieb sich die 1962 in Binz auf Rügen Geborene vor allem die schnelle und wirksame Hilfe für die zunehmend älter werdenden Diktatur-Opfer auf die Fahnen. Besonders hatte sie dabei auch jene Betroffenen im Blick, welche im Westen des Landes lebend von den vorhandenen Hilfe-Strukturen und Beratungsnetzwerken im Osten weit entfernt sind. Nach einjähriger Tätigkeit zieht sie nun eine erste Bilanz des bisher Erreichten bei der Verwirklichung ihres Mandats.
Referent(en)
Evelyn Zupke
die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur hält ihren Vortrag:
Evelyn Zupke
die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur hält ihren Vortrag:
Fanna Kolarova und Stoyan Raichevsky
Die Bilanz der Transformation in Bulgarien nach 198914. Juni 2022
Die Bilanz der Transformation in Bulgarien nach 198914. Juni 2022
Die Bilanz der Transformation in Bulgarien nach 1989
Vortrag
Beschreibung
Über dreißig Jahre nach dem Zusammenbruch der sozialistischen / kommunistischen
Staaten in Mittelost- und Osteuropa ist es Zeit für eine Bilanz. So wie in Bulgarien musste in allen ehemaligen Ostblockländern ein tiefgreifender Wandel vom diktatorisch geführten Wirtschafts- und Gesellschaftssystem hin zu einem demokratisch verfassten Rechtsstaat mit freier Marktwirtschaft vollzogen werden. Dass dieser Transformationsprozess weitaus schwerer als jener der ehemaligen DDR mit ihrem Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland war, ist weithin bekannt. Zunächst stürzte in den 90er-Jahren die Nachfolgepartei der Kommunisten BSP das Land in eine tiefe Wirtschaftskrise, doch wie ging es dann weiter?
Staaten in Mittelost- und Osteuropa ist es Zeit für eine Bilanz. So wie in Bulgarien musste in allen ehemaligen Ostblockländern ein tiefgreifender Wandel vom diktatorisch geführten Wirtschafts- und Gesellschaftssystem hin zu einem demokratisch verfassten Rechtsstaat mit freier Marktwirtschaft vollzogen werden. Dass dieser Transformationsprozess weitaus schwerer als jener der ehemaligen DDR mit ihrem Beitritt zur Bundesrepublik Deutschland war, ist weithin bekannt. Zunächst stürzte in den 90er-Jahren die Nachfolgepartei der Kommunisten BSP das Land in eine tiefe Wirtschaftskrise, doch wie ging es dann weiter?
Referent(en)
Fanna Kolarova
Projektleiterin Stoyan Raichevsky
ehem. bulgarischer Politiker u. Publizist, halten ihren Vortrag zu:
Fanna Kolarova
Projektleiterin Stoyan Raichevsky
ehem. bulgarischer Politiker u. Publizist, halten ihren Vortrag zu:
Dr. Andreas H. Apelt
HANNAHS VERLIES31. Mai 2022
HANNAHS VERLIES31. Mai 2022
HANNAHS VERLIES
Buchvorstellung, Lesung
Beschreibung
»Vielleicht, so dachte er, war Gott doch tot. Erschlagen bei den Kämpfen um Breslau, verhungert auf einer Kellerstufe im Lager von Ketschendorf, erfroren im zugigen Viehwaggon gen Osten oder in einer einsamen sibirischen Winternacht, in der der Wind um die Baracken heulte.«
Winter 1945. Um sie vor marodierenden Soldaten und einer drohenden Vergewaltigung zu schützen, mauert ein Fünfzehnjähriger seine Schwester im Keller eines Bauernhauses ein. Dann wird er verhaftet. Während er sich noch der ersten Deportation durch Flucht entziehen kann, erlebt der Kindersoldat in verschiedenen Fronteinsätzen die Gräuel des Krieges hautnah mit. Sein Versuch, sich zum Heimatdorf durchzuschlagen, misslingt letztendlich kurz vor dem Ziel …
Winter 1945. Um sie vor marodierenden Soldaten und einer drohenden Vergewaltigung zu schützen, mauert ein Fünfzehnjähriger seine Schwester im Keller eines Bauernhauses ein. Dann wird er verhaftet. Während er sich noch der ersten Deportation durch Flucht entziehen kann, erlebt der Kindersoldat in verschiedenen Fronteinsätzen die Gräuel des Krieges hautnah mit. Sein Versuch, sich zum Heimatdorf durchzuschlagen, misslingt letztendlich kurz vor dem Ziel …
Referent(en)
Dr. Andreas H. Apelt
der Autor und Vorstandsbevollmächtigter der Deutschen Gesellschaft e. V. präsentiert seinen erschütternden Tatsachenroman:
Dr. Andreas H. Apelt
der Autor und Vorstandsbevollmächtigter der Deutschen Gesellschaft e. V. präsentiert seinen erschütternden Tatsachenroman:
Hanno Schult
Stalin enthauptet die Rote Armee, Wahnsinn oder Kalkül ?17. Mai 2022
Stalin enthauptet die Rote Armee, Wahnsinn oder Kalkül ?17. Mai 2022
Stalin enthauptet die Rote Armee, Wahnsinn oder Kalkül ?
Vortrag
Beschreibung
Der im Jahre 2009 verstorbene polnische Historiker und Sowjetologe Prof. Dr. Pawel Wieczorkiewicz ist einer der renomiertesten Kenner der Roten Armee in der Ära des Großen Stalinistischen Terrors 1937-1940 und für die Jahre darüber hinaus. Sein 2001 erschienenes Hauptwerk„„Łańcuch śmierci: czystka w Armii Czerwonej 1937–1939“ (Die Todeskette Die Säuberungen in der Roten Armee 1937-1939)ist als zweiter Teil einer geplanten Trilogie zu den politischen Repressionen in der Roten Armee während der Stalinära bis zum heutigen Tage das zweite und wichtigste internationale Standartwerk zu diesem Thema. Es ist das Ergebnis von zwanzigjähriger akribischer Forschung in staatlichen sowjetischen und russischen Archiven. Im Vortrag sollen in groben Umrissen die Funktionsweise, Anatomie, Motive und das Ausmaß der stalinistischen Säuberungen in der wichtigsten Machtsäule des stalinistischen Machtapparates an ausgewählten Beispielen dargestellt werden. Mit dem nicht öffentlichen Prozess gegen 7 hohe Kommandeure der Roten Armee mit Marschall Michail Tuchatschewski am 11.Juni 1937 an der Spitze beginnt eine Lawine der Repression, die am Ende auch einen Großteil der eigenen Kameraden und Genossen die noch als Zeugen und Richter in den ersten großen Prozessen fungierten, verschlingen wird. War es Wahnsinn oder Kalkül dem in nur zwei Jahren über 35 000 Offiziere der Roten Armee zum Opfer gefallen sind? Diese und andere Fragen werden im Vortrag an einigen ausgewählten Fallbeispielen bis zur Ebene der Divisionskommandeure in der Roten Armee ( DIWKOM ) näher beleuchtet.
Referent(en)
Hanno Schult
der Referent hält seinen Vortrag zu:
Hanno Schult
der Referent hält seinen Vortrag zu:
Dr. Ales Novotny
Der Prager Frühling - „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“03. Mai 2022
Der Prager Frühling - „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“03. Mai 2022
Der Prager Frühling - „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“
Vortrag mit Film
Beschreibung
Der „Prager Frühling“ wird bei uns oft nur vom Ende her mit seiner gewaltsamen Niederschlagung gedacht und beleuchtet. Deshalb stehen diesmal im Zentrum des Vortrags die temporär positiven Erscheinungen des Versuchs, den Sozialismus zu reformieren. Kaum einer weiß zum Beispiel auch, dass schon der Begriff von dem seit 1946 regelmäßig durchgeführten Musikfestival „Prager Frühling“ stammt. Alljährlich am 12. Mai, dem Todestag des Komponisten Bedřich Smetana, wird das Festival traditionell mit Smetanas Zyklus „Mein Vaterland“ eröffnet.
Referent(en)
Dr. Ales Novotny
hält multimedial seinen kritischen Vortrag zum perpetuierten Phänomen:
Dr. Ales Novotny
hält multimedial seinen kritischen Vortrag zum perpetuierten Phänomen:

